Ellwanger Fischbachsee erfüllt die Mindestvoraussetzung für einen Badesee nicht

Lesedauer: 5 Min
Personen baden im Wasser
Dieses Quintett findet das Wasser im Fischbachsee „einfach genial“. Das Jagstzeller und das Ellwanger Ufer sind bei Sonnenanbetern und Badefans sehr beliebt. (Foto: hafi)
Stellv. Redaktionsleiter / Redakteur

Das Speicher-und Rückhaltebecken Fischbach wurde im Jahr 1971 durch den Wasserverband Obere Jagst erbaut. Die Wassertiefe beträgt bis zu 7 Meter, die Wasserfläche ist mit 90 000 Quadratmeter beträchtlich. Der Inhalt im Sommer beträgt 250 000 Kubikmeter. Der Gesamtstauraum bei Hochwasser beträgt 710 000 Kubikmeter.

Hauptaufgabe des Fischbachsee wie der weiteren 14 Anlagen des Wasserverbands ist, das Jagsttal vor Hochwasser zu schützen sowie in Niedrigwasserzeiten der Jagst Wasser abzugeben. Fischereilich wird der Fischbachsee von einem hauptberuflichem Teichwirt genützt. Im Fischbachsee werden überwiegend Karpfen, aber auch Raubfische wie Zander und Hechte gezüchtet.

Das Land regelt im Wassergesetz für Baden-Württemberg in Paragraf 20, dass der Gemeingebrauch an Speicherbecken ausgeschlossen ist. Im benachbarten Orotsee ist das Baden aber erlaubt. Der Gemeingebrauch wurde bereits 1962 durch das Regierungspräsidium zugelassen. Damals galten Josef Gentner zufolge noch andere Maßstäbe.

Das Ellwanger und Jagstzeller Ufer sind bei Sonnenhungrigen sehr beliebt. Aber: Wer dort baden will, tut das auf eigenes Risiko.

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Das Speicher-und Rückhaltebecken Fischbach wurde im Jahr 1971 durch den Wasserverband Obere Jagst erbaut. Die Wassertiefe beträgt bis zu 7 Meter, die Wasserfläche ist mit 90 000 Quadratmeter beträchtlich. Der Inhalt im Sommer beträgt 250 000 Kubikmeter. Der Gesamtstauraum bei Hochwasser beträgt 710 000 Kubikmeter.

Hauptaufgabe des Fischbachsee wie der weiteren 14 Anlagen des Wasserverbands ist, das Jagsttal vor Hochwasser zu schützen sowie in Niedrigwasserzeiten der Jagst Wasser abzugeben. Fischereilich wird der Fischbachsee von einem hauptberuflichem Teichwirt genützt. Im Fischbachsee werden überwiegend Karpfen, aber auch Raubfische wie Zander und Hechte gezüchtet.

Das Land regelt im Wassergesetz für Baden-Württemberg in Paragraf 20, dass der Gemeingebrauch an Speicherbecken ausgeschlossen ist. Im benachbarten Orotsee ist das Baden aber erlaubt. Der Gemeingebrauch wurde bereits 1962 durch das Regierungspräsidium zugelassen. Damals galten Josef Gentner zufolge noch andere Maßstäbe.

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