Nach knapp sechsmonatiger Bauzeit ist am Donnerstag das Richtfest für das künftige Hotel Rose in Schrezheim gefeiert worden. Da
Nach knapp sechsmonatiger Bauzeit ist am Donnerstag das Richtfest für das künftige Hotel Rose in Schrezheim gefeiert worden. Darüber freuen sich (von links) die künftigen Hotelbetreiber Karsten und Anja Mühleck und Schrezheims Ortsvorsteher Albert (Foto: Schneider)

Nach Umbau, Anbau und Modernisierung des ehemaligen Lokals „Gasthaus zur Rose“ in Schrezheim soll in der Jagststraße Ellwangens erstes Aparthotel und ein neues Hotel garni mit 37 Apartments und Gästezimmern entstehen. Die künftigen Hotelbetreiber Anja und Karsten Mühleck investieren in das Projekt einen siebenstelligen Betrag. Am Donnerstag wurde Richtfest gefeiert, die Einweihung ist für Ende September geplant. „Das wird noch eine steinige Arbeit“, meinte Karsten Mühleck.

Die Betreiber des künftigen Hotels Rose berichteten über das ortsbildprägende Haus aus dem Jahr 1660, über das Bauvorhaben und das Hotelkonzept. „Heute ist ein wichtiges Etappenziel erreicht“, freute sich Karsten Mühleck über das komplett neue Dach und dankte allen Handwerkern. Das Haus hat vier Etagen. Alle bestehenden Gästezimmer werden renoviert und auf den neuesten technischen Stand gebracht, die ehemals landwirtschaftlich genutzte Scheune wird als Hotel ausgebaut. Anja Mühleck schrieb einen „Brief an unsere Rose“ und betitelte sie als eine „eigenwillige alte Dame“, die immer schon ein mächtiger Bau gewesen sei und im letzten halben Jahr eine regelrechte „Folter“ mit einer Enthauptung und Durchbohrung habe ertragen müssen.

Das Aparthotel bietet künftig zwölf „Serviced Apartments“ (Ferienwohnungen) und im Hotel garni 25 Gästezimmer mit insgesamt 58 Betten an. Das Gebäude wird seit 1844 für Gäste genutzt und ist in der siebten Generation ein Familienbetrieb. Das Ehepaar Mühleck übernahm den Betrieb von Anjas Eltern, Reinhold und Elfriede Schmitt (geborene Gloning). Die „Rose“ wurde im November 2014 geschlossen, nachdem die letzten Pächter aufgehört hatten.

Schrezheims Ortsvorsteher Albert Schiele drückte seinen Stolz über die Schrezheimer „Rose“ aus und sprach von einer Visitenkarte. Den Richtspruch trug Zimmerermeister Florian Merz von der Zimmerei Merz in Aalen-Attenhofen vor. Den Richtbaum hatte der Schrezheimer Christbaumschmuckverein verziert und angebracht. „Der ist ab sofort nicht nur Christbaumschmuckverein, sondern auch Richtbaumschmuckverein“, freute sich Anja Mühleck.

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