Uli (links) macht Schabernack; sein bester Kumpel Thomas begleitet ihn auf der Bühne mit der Gitarre.
Uli (links) macht Schabernack; sein bester Kumpel Thomas begleitet ihn auf der Bühne mit der Gitarre. (Foto: fwi)
Franziska Wiedenhöfer

Das Duo „Thomas und Uli“ alias Thomas Beinhauer und Uli Pooch hat mit vielen „Wunderkindern“ beim Kindermitmachkonzert des Kindergartens Eigenzell ordentlich Quatsch gemacht. Mit Gitarre und jeder Menge Humor haben die Künstler rund 150 meist junge Gäste auf eine fantastische Reise durch Kinderlieder und Erzählungen geführt.

In blauer Latzhose und gelbem Hemd begrüßte Uli seine jungen Zuschauerinnen und Zuschauer und deren Familien in der Kübelesbuckhalle. Unter dem Vorwand, nur sauber machen zu wollen, verwandelte er einen gewöhnlichen Besen kurzerhand in eine Luftgitarre. Und unter begeistertem Gelächter erklang tatsächlich filigraner Gitarrensound. Woher der tatsächlich kam, war schnell klar, als sich der Vorhang öffnete und Ulis bester Freund Thomas auf der Bühne Gitarre spielte. Das Publikum war außer Rand und Band.

Richtig los ging die Show dann mit einem Lied über Wunderkinder, das der Nachwuchs begeistert mitsang. Und auch die Eltern wurden aufgefordert, in den Gesang einzustimmen – passende Bewegungen inklusive. Das klappte in den Augen des Duos noch nicht zufriedenstellend und so drohten sie scherzhaft eine Strafe an, wenn sich die Motivation der Eltern nicht verbesserte. Und sie machten Ernst. Doch zuerst gab es weitere Lieder: Zusammen mit den Kindern besangen die Musiker die Farben ihrer Kleidung und den Frühling. Thomas erbat sich musikalische Hilfe bei den Vorbereitungen für den Besuch seines Freundes Uli; dieser nahm die Kinder kurzerhand mit auf eine spannende Löwenjagd, die mit rhythmischen Bewegungen lebhaft gestaltet wurde.

Passive Eltern werden auf die Bühne geholt

Bei dem Lied über die hübsche Jule, die sich nicht wusch, mussten alle Eltern dran glauben, die sich in den Augen der Musiker beim Singen und Bewegen besser hätten anstrengen können: Kurzerhand wurden sie auf die Bühne geholt und mussten in witzige Rollen schlüpfen – es hätte sie schlimmer treffen können.

Nachdem die Frage, warum Schnecken so viel Salat essen, musikalisch geklärt worden war, lauschten die Kinder gebannt einer Geschichte, die davon handelte, dass es gar nicht so schlecht ist, klein zu sein. Zum Abschluss ging es dann um Popel. Als Sahnehäubchen kredenzte das Duo ein Lied über den Sommer. Wer wollte, konnte sich ein Stück Schabernack in Form von Malbüchern und CDs mit nach Hause nehmen.

Mit dem Mitmachkonzert war Kindergartenleiterin Tanja Peter sichtlich zufrieden: „Ein solches Konzert ist wirklich etwas Besonderes.“ Mit dem Erlös soll ein Außenspielgerät für den Kindergarten finanziert werden.

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