Die neue Trauerweide steht im Basteigarten des Ellwanger Schlosses

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Sie haben eine neue Trauerweide in den Basteigarten des Ellwanger Schlosses gepflanzt. Von links: Claus Schüßler, Martina Bofing
Sie haben eine neue Trauerweide in den Basteigarten des Ellwanger Schlosses gepflanzt. Von links: Claus Schüßler, Martina Bofinger (Immomanagement Vermögen und Bau des Landes Baden Württemberg), Gerd Berreth (Garten- und Landschaftsbau,Neuler) Matthias Steuer (Schlossmuseum) und Oberbürgermeister Karl Hilsenbek. (Foto: afi)

Fast könnte man sagen, dass ein Aufschrei durch die Ellwanger Bevölkerung gegangen ist, als das Sturmtief Eberhard die rund 80 Jahre alte Trauerweide im Basteigarten des Ellwanger Schlosses umgeweht hat. Denn sie war nicht nur für Hochzeitspaare ein Fotomotiv, wie Oberbürgermeister Karl Hilsenbek jetzt bei der Pflanzung einer neuen Trauerweide verkündet hat.

Diesen Aufschrei hat wohl auch das Immobilienmanagement Vermögen und Bau des Landes, das für das Ellwanger Schloss zuständig ist, vernommen. Martina Bofinger und ihr Chef Claus Schüßler haben prompt einen neuen Baum bestellt.

„Die Trauerweide im Basteigarten gehört einfach zum Erscheinungsbild des Ellwanger Schlosses“, begrüßten OB Hilsenbek und Museumsleiter Matthias Steuer, der sich gerne als Mädchen für alles im Schloss bezeichnet, diesen Entschluss.

Und so spuckten Bofinger, Schüßler, Steuer und Hilsenbek am Freitagnachmittag in die Hände und hieben den Spaten bei der offiziellen Pflanzaktion in den Boden. So arg spucken mussten sie aber gar nicht, denn der neue Baum mit rund acht Metern Höhe und einem Alter von zwölf Jahren stand schon an seinem Platz. Gerd Berreth vom gleichnamigen Garten- und Landschaftsbau in Neuler hatte sie mit einem Kran über die Mauern des Basteigartens gehievt und an ihren Bestimmungsort gepflanzt. Jetzt steht sie da, natürlich noch lange nicht so groß wie die alte Trauerweide, die übrigens wegen einer Wurzelfäule ein Opfer des Sturmtiefs Eberhard wurde.

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