Die „Monotypes“ überzeugen im TSV-Ballroom beim Tanz in den Mai

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 So sieht Spaß an der Musik aus.
So sieht Spaß an der Musik aus. (Foto: Halbig)
Dorothea Halbig

Beim Tanz in den Mai im Ellwanger TSV-Ballroom sind The Monotypes aus Gießen zu Gast gewesen. Sie haben dem gut gelaunten Publikum ordentlich Feuer unterm Hintern gemacht.

„Wir merken schon, ihr seit unfassbar gut drauf“, sagte Sänger Johnny lachend in die Menge. Die gute Stimmung im Ballroom war mit Händen zu greifen und wieder mal gab es einige tolle Tänzerinnen und Tänzer, die sich im Rock’n’Roll der 50er und 60er Jahre sichtlich wohl fühlen. Aber nicht nur die goldenen Jahre des Rock’n’Roll kommen bei den Monotypes auf die Setlist. Auch Neuinterpretationen von Beyoncé, Taylor Swift und Katy Perry werden in den Händen der fünf Jungs zu handfesten Rocksongs. Natürlich durften aber auch die Klassiker wie „Johnny B Goode“, „Bad Moon Rising“ und „Let it Be“ nicht fehlen.

Rock und Romantik

Nach der Pause wurden die Instrumente rundum getauscht. Drummer Hank trat ans Mikrofon und flirtete bei „Alice“ heftig mit den Zuschauerinnen und Zuschauern. Man könnte den Abend fast unter das Motto Rock ’n’Romantic stellen, so packend und gefühlvoll zugleich präsentierte die Band ihr musikalisches Können. Die Rockabilly-Stimme von Sänger Johnny begeisterte nicht nur beim Solo „Falling in Love With You“ das Publikum.

Das Zusammenspiel der Musiker, der Instrumente und der Vocals war plattenreif. Perfekter könnte auch eine abgemischte Aufnahme nicht sein. Nur macht Live-Musik einfach viel mehr Spaß. Auch mit dem Klassiker „With a Little Help from my Friends“ machten die Monotypes sowohl Joe Cocker als auch den Beatles Konkurrenz.

Die Band spielte im Ellwanger Ballroom ihr bisher südlichstes Konzert ihrer vierjährigen Laufbahn. Das Konzert war für die Monotypes eine energiegeladene Verabschiedung in die Sommerpause und hinterließ gelöste und glückliche Ausdrücke auf den Gesichtern des Publikums. The Monotypes haben alle genau richtig abgeholt, da blieb keiner still stehen. Oder mit den Worten von Tobias Brenner: „Einfach ’ne richtig gute Kapelle!“

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