Die Bauplätze im Wannenfeld sind gefragt

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Josef Schneider

Bei einer Begehung des Baugebiets Wannenfeld in Rindelbach hat sich der Ortschaftsrat eine kleine Auswahl an Straßenlampen angeschaut. Ortsvorsteher Arnolf Hauber sprach nach der Abstimmung von einer „Premiumlampe für das Premiumbaugebiet“.

Der Leiter des Tiefbauamtes, Marco Pilenza, und Ortschaftsrat Georg Mai (CDU) als Sachverständiger stellten sieben Musterlampen vor. Mai hatte sich die Lampen bei Nacht angeschaut. „Die einen blenden, die anderen nicht“, sagte er. Laut Pilenza kann man die Lampen nachts auf 50 Prozent absenken. 50 LED-Straßenlampen werden den Bewohnern Licht spenden.

„Wir liegen relativ gut in der Zeit, wir sind schneller als gedacht“, berichtete Pilenza über den Fortschritt der Erschließungsarbeiten. Wasser- und Gasleitungen sowie Breitband seien bereits verlegt, sagte er. In diesem Jahr erfolgen noch die Anbindung an die B 290 und der Asphaltbelag der Haupt- und der Erschließungsstraße.

In der anschließenden Ortschaftsratssitzung im Rathaus auf dem Schönenberg informierte Hauber über die Bauplatzsituation in Rindelbach. Im ersten Bauabschnitt des Baugebiets Wannenfeld seien bis auf vier reservierte Plätze alle verkauft. Von den 46 Bauplätzen im zweiten Bauabschnitt seien 35 verkauft und fünf reserviert. Von den 35 Plätzen im dritten Bauabschnitt seien neun verkauft, sieben reserviert und vier für einen Bauträger bestimmt. Die 15 noch freien Plätze, so Hauber, werden den über 60 Interessenten angeboten.

Zum 1. Juli 2018 hätten sich die Plätze verteuert, von 150 auf 170 Euro pro Quadratmeter. Das gelte jedoch nicht für die Interessenten, die sich bereits schriftlich gemeldet hätten. Was die 23 Plätze im vierten Bauabschnitt anbelangt, stünden bereits 30 Leute auf der Warteliste. Die Vermarktung des Wannenfeldes laufe also wirklich gut, freute sich der Ortsvorsteher: „Es ist wirklich ein schönes Baugebiet.“

Im Baugebiet Brühl in Rattstadt sind 23 Plätze verkauft, zwei noch frei. Im Baugebiet Hofäcker in Eigenzell mit 17 Plätzen gibt es eine Liste mit über 120 Bewerbungen. Elisabeth Schmid (Freie Bürger) erkundigte sich nach Bauplätzen in Stocken. Aktuell sei nichts vorgesehen, antwortete Hauber. Aber man werde den Flächennutzungsplan fortschreiben.

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