Der Fortschritt liegt unter der Erde

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Franz Graser
Franz Graser (Foto: Ina Zabel)

Als die Elektrizität in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts in unsere Region und nach Ellwangen kam, wurden Hochspannungsmasten noch als Zeichen des Fortschritts betrachtet. Über Neben- und Nachwirkungen machte sich damals niemand Gedanken. Das hat sich geändert. Heute sind sich die politischen Parteien aller Couleur mit den Bürgerinitiativen darüber einig, dass Starkstromleitungen in bewohnten Gebieten unter die Erde verlegt werden sollen, auch in ländlichen Regionen. In Großstädten ist das heute schon weitgehend der Fall – aus Gründen der Praktikabilität, aber auch zum Schutz der Menschen. Die Erdverkabelung würde somit einen Standortnachteil des ländlichen Raums beseitigen.

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