„Der Ellwanger Weihnachtsmarkt ist einmalig“

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Der Ellwanger Weihnachtsmarkt ist eröffnet. Am Freitag herrschte bereits reger Betrieb.
Der Ellwanger Weihnachtsmarkt ist eröffnet. Am Freitag herrschte bereits reger Betrieb. (Foto: Thomas Siedler)
Petra Rapp-Neumann

Familiäres Ambiente vor historischer Kulisse, stimmungsvolles Flair getreu dem Motto „Willkommen daheim“, festlich dekorierte Hütten, liebevoll Handgefertigtes und allerlei Schönes, das zum Fest der Liebe Freude macht: Der Ellwanger Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende ist ein vertrautes Stück Heimat. Kult ist er sowieso. Offiziell eröffnet haben ihn gestern Abend Oberbürgermeister Karl Hilsenbek und Pro-Ellwangen-Vorstand Xaver Franz Weber. Die Jury hatte die Qual der Wahl der schönsten Hütte und vergab den ersten Platz gleich zweimal.

„Der Ellwanger Weihnachtsmarkt ist einmalig“, erklärte Oberbürgermeister Karl Hilsenbek und freute sich, dass der Markt in diesem Jahr wieder „kompakt“ rund ums Fuchseck stattfindet: „Das sind wir gewohnt. Je enger es wird, desto wohler fühlen wir uns.“ Recht hat er: Schon am Freitagabend konnte man auf Tuchfühlung gehen, so viel war los in der Ellwanger City. Unter Glühweinduft zogen Hunderte Besucher gemächlich am festlich illuminierten Fuchseck vorbei. Von der Tedi-Fassade machten Schneemann, Santa Claus und Co. in glitzernden Neonfarben Lust aufs Fest. Keine Chance für Weihnachtsmuffel.

In jeglicher Hinsicht einmalig

Einmalig, so der OB, sei der Weihnachtsmarkt, weil es ihn alle Jahre wieder nur für drei Tage gebe: „Da packen wir alles rein“, versprach Hilsenbek. Einmalig auch wegen des üppigen musikalischen Rahmenprogramms und kulinarischer Köstlichkeiten aus der Region. Und natürlich wegen der Fülle des verlockenden Angebots, bei dem nicht Kommerz im Mittelpunkt steht, sondern Gemütlichkeit, Nostalgie, ein Hauch Romantik und das gute Gefühl, zu Hause zu sein. Auch „Indoor“, so das Stadtoberhaupt, sei viel geboten mit Asma Gebreloels Almhütte auf dem Marktplatz oder bei der Feuerzangenbowle der Soroptimistinnen.

Pro-Ellwangen-Vorstand Xaver Franz Weber betonte neben der hohen Qualität des Angebots an den zauberhaft dekorierten Ständen die soziale Komponente: „Viele Beschicker engagieren sich für eine gute Sache.“ Die Jury habe sich ein Zeitlimit gesetzt, um überhaupt eine Entscheidung treffen zu können, welche der Hütten die schönste sei. Über Platz drei freute sich Bernadette Kohler in ihrer „Kohler-Hütte“ in der Marienstraße. Auf dem zweiten Platz landete das Kinderheim Graf. Den ersten Platz teilen sich Ulrike und Tobias Schreckenhöfer aus Neuler und die Konrad-Biesalski-Schule Wört.

Bis Sonntagabend wird der Weihnachtsmarkt wieder Tausende Besucher aus nah und fern anziehen. Das Vergnügen komplett machen die Ellwanger Geschäfte, die am heutigen Samstag bis 20 Uhr geöffnet haben. Sie haben sich viele besondere Aktionen einfallen lassen.

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