Dauerbaustelle auf der A7 - Arbeiten am Virngrundtunnel verzögern sich

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Marktplatz: Ellenberg erstickt im Verkehr
Kilometerlange Staus auf der A7 vor dem Virngrundtunnel führen dazu, dass die Autofahrer durch umliegende Dörfer fahren. Anwohner in Ellenberg erzählen, wie schlimm sie die Situation wahrnehmen.
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Die Bauarbeiten am Virngrundtunnel verzögern sich. Das hat das Regierungspräsidium Stuttgart am Donnerstagmittag mitgeteilt. Laut Pressebericht sollen sich die Arbeiten voraussichtlich bis zum Oktober hinziehen. Zunächst wollte das Präsidium den Tunnel auf der A7 im Sommer dieses Jahres freigeben.

Unvorhergesehene Arbeiten, die sich während der Instandsetzung ergaben, hätten eine Anpassung des Sanierungskonzepts erfordert. Aufgrund einer veränderten Tunnelgeometrie müssten nun zusätzlich Leerrohre verlegt werden, heißt es weiter.

Zusätzlich soll die 32 Jahre alte Fahrbahndecke erneuert werden. Diese müsste nun in Zukunft nicht mehr vorgenommen werden. Eine erneute Sperrung von sechs bis neun Monaten entfalle dadurch.

Die Arbeiten ergaben sich im Zuge der Verlegung von erneuerten Löschwasserleitungen im Bereich der Fahrbahn. Die Kosten der Gesamtmaßnahme lägen bei aktuell 28 Millionen Euro, so das Regierungspräsidium. Darin seien alle Kosten der Mehrarbeiten bereits enthalten. Die Kosten trage der Bund als Baulastträger.

RP bittet um Verständnis

Seit Mai 2019 saniert das RP Stuttgart die gesamte Betoninnenschalte des Tunnels. Die Arbeiten der Oströhre sollen bis Mitte März abgeschlossen sein. Danach würden die Sanierungsmaßnahmen an der westlichen Tunnelröhre beginnen.

Das Regierungspräsidium bittet Verkehrsteilnehmer sowie von den Bauarbeiten betroffene Städte und Gemeinden um Verständnis für die Verlängerung der Bauzeit.

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