Crailsheimer Ordnungsamt ist jetzt auch abends erreichbar

 Martin Druckenmüller (links) und Uenal Tuncay vom Kommunalen Ordnungsdienst sind im Rahmen des Pilotprojekts jetzt auch abends
Martin Druckenmüller (links) und Uenal Tuncay vom Kommunalen Ordnungsdienst sind im Rahmen des Pilotprojekts jetzt auch abends für Bürgerinnen und Bürger erreichbar, die Ordnungswidrigkeiten im öffentlichen Raum melden möchten. (Foto: Christian Herse)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

In einem Pilotprojekt sind die Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Crailsheim ab dem 18. Januar für zunächst vier Wochen an drei Abenden in der Woche telefonisch erreichbar, damit Bürger Ordnungswidrigkeiten direkt an die Stadt melden können.

Laute Musik am Abend auf dem Spielplatz, driftende Autos auf dem Schotterplatz oder freilaufende Hunde zur späten Stunde. Immer wieder erreichen auch die Stadtverwaltung in Crailsheim Hinweise zu Ordnungswidrigkeiten außerhalb der regulären Arbeitszeiten, sodass nicht mehr rechtzeitig reagiert werden kann. Aus diesem Grund startet die Stadt Crailsheim nun ein Pilotprojekt: Ab 18. Januar bis zum 15. Februar wird der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) jeweils donnerstags, freitags und samstags am Abend bis 21 Uhr telefonisch erreichbar sein. Das hat die Stadt jetzt in einer Pressemitteilung angekündigt.

Sollten Bürger an diesen Tagen Ordnungswidrigkeiten im öffentlichen Raum auffallen, können sie diese der Stadt unter der Telefonnummer 07951 / 403-1241 melden. Sollten die Mitarbeiter des KOD nicht anderweitig im Einsatz sein, werden sie dort die Hinweise entgegennehmen und, sofern zuständig und möglich, diesen nachgehen. „Mit dem Pilotprojekt möchten wir testen, ob unsere Bürger dieses Angebot wirklich wahrnehmen. Je nach Resonanz werden wir prüfen, in welcher Form diese Erreichbarkeit auch künftig umgesetzt werden kann", erklärt Raimund Horbas, Leiter Ressort Sicherheit & Bürgerservice.

Die Stadtverwaltung weist abschließend noch darauf hin, dass sie ausschließlich Ordnungswidrigkeiten bearbeiten kann. Sollten Bürger Straftaten oder Vorgänge beobachten, bei denen Gefahr im Verzug herrscht, werden sie gebeten, sich weiterhin an den Polizeinotruf 110 zu wenden.

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