Bei warmer Herbstsonne besuchten die Katholiken die Gräber ihrer Angehörigen,so wie hier auf dem Schönenberg.
Bei warmer Herbstsonne besuchten die Katholiken die Gräber ihrer Angehörigen,so wie hier auf dem Schönenberg. (Foto: Josef Schneider)

Wie auf dem Schönenberg haben die Katholiken an Allerheiligen die neu bepflanzten und mit Kränzen, Blumen und Gestecken geschmückten Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen, Freunde, Verwandten, Nachbarn und Kollegen besucht. Vielerorts begleiteten ein strahlend blauer Himmel und die warme Herbstsonne mit Temperaturen um 15 Grad den traditionellen Gang auf den Friedhof.

Für die meisten Katholiken, aber auch für viele Protestanten, ist es Tradition, an Allerheiligen die Gräber ihrer Angehörigen zu besuchen. Schönenbergpfarrer Pater Tadeusz Trojan ging auf die Not und Trauer ein, die der Tod mit sich bringe. Die Verstorbenen hätten aber einen festen Platz im Leben der Mitmenschen, meinte er. Und: „Das Leben ist ein Einüben auf den Tod.“ Gott sei aber ein Gott der Lebenden, sagte Trojan mit Blick auf die Auferstehung und das ewige Leben.

Für jeden seit Allerheiligen 2017 Verstorbenen der Gemeinde und auf dem Friedhof Schönenberg Begrabenen wurde in der Kirche eine Kerze entzündet. Pater Trojan las ihre Namen vor. Der Kirchenchor unter der Leitung von Margit Lang und Organistin Melanie Blattner gestalteten die Feier. Anschließend zogen die Gottesdienstbesucher in einer Prozession mit Kreuz und Fahnen auf den Friedhof. Pater Trojan und Wallfahrtspriester Pater Wolfgang Angerbauer segneten die Grabstellen mit Weihrauch und Weihwasser. Danach bestand Gelegenheit zum Allerheiligenkaffee und zur Begegnung im Gemeindesaal Sankt Alfons.

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