Bettina Vierkorn-Mack ist Spitzenkandidatin der CDU

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 Mit Bettina Vierkorn-Mack, der Frau des CDU-Landtagsabgeordneten Winfried Mack, stellt die CDU eine Frau an die Spitze der Kand
Mit Bettina Vierkorn-Mack, der Frau des CDU-Landtagsabgeordneten Winfried Mack, stellt die CDU eine Frau an die Spitze der Kandidatenliste für die Gemeinderatswahl in Ellwangen. (Foto: Archiv- Kay Nietfeld / dpa)
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Der CDU-Stadtverband Ellwangen hat im Lamm in Schrezheim seine Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 26. Mai nominiert. Spitzenkandidatin ist Bettina Vierkorn-Mack auf Platz eins in der Kernstadt.

Mit 37 Kandidaten sei die Liste der CDU´komplett voll, sagte Stadtverbandsvorsitzender Gerhard Rettenmaier unter Beifall. Er bedauerte, dass Fraktionsvorsitzender Rolf Merz nach zehn Jahren aufhört. Merz habe souverän, mit sehr viel Geschick und Engagement die Fraktion geleitet und einiges für Ellwangen erreicht.

Die Landesgartenschau 2026 sei eine riesengroße Chance für Ellwangen und Schrezheim, fand Rettenmaier. Die CDU werde sich dafür einsetzen, dass damit auch die Innenstadt belebt wird. Der Kompromiss in Sachen Vertragsverlängerung Landes-Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge (LEA) bis 2022 sei Rolf Merz zu verdanken.

Rolf Merz kritisierte mit Blick auf die LEA die Freien Bürger und ihre im Gemeinderat gestellten Befangenheitsanträge. Das sei kein guter Schachzug und keine seriöse Vorgehensweise gewesen. Die Freien Bürger wollten der CDU zeigen, wer in Ellwangen die kommunalpolitische Macht sei, mutmaßte er.

Merz dankte den ausscheidenden Mitgliedern des Gemeinderats, insbesondere seinem Stellvertreter Hubert Uhl, dem Rindelbacher Ortsvorsteher Arnolf Hauber und den Stadträten Joseph Ott und Karl-Georg Romer. Gleichzeitig freute er sich über die Kandidaten der CDU für die Gemeinderatswahl: „Das ist eine Liste für die Zukunft. Da sind engagierte Leute dabei, die auch die Zukunft für Ellwangen gestalten.“

Als Schwerpunkte für die Kommunalpolitik nannte Merz die Leerstandssituation in der Innenstadt, den Fortbestand der Sankt-Anna-Virngrund-Klinik, den Konversionsprozess auf dem ehemaligen Kasernengelände und den Hochschulstandort mit Gesundheitsakademie. „Seid nicht ängstlich, seid mutig!“, wünschte Merz den CDU-Kandidaten für den Gemeinderat.

Merz blickte auch auf dieOberbürgermeisterwahl und das in den vergangenen 16 Jahren „sehr distanzierte“ Verhältnis von OB Karl Hilsenbek zur CDU-Fraktion. Der Bühlertanner Bürgermeister Michael Dambacher sei ein hoch qualifizierter Kandidat, der das bürgerliche Lager in Ellwangen abdecke und erhebliche Sympathien für die CDU habe. Spitzenkandidatin Bettina Vierkorn-Mack meinte, der ideenreiche, erfahrene und durchsetzungsstarke Dambacher sei für Ellwangen ein Glücksfall und ein großartiger Macher. Die Kandidaten seien eine gute Truppe.

Bei der Vorstellung präsentierten die einzelnen Kandidaten ihre Schwerpunkte. Sie reichen von bezahlbarem Wohnraum, Ausbau der Kinderbetreuung, Sicherstellung der ärztlichen Versorgung und Bildung über Einzelhandel, E-Commerce und Digitalisierung bis hin zu Ausweisung von Baugebieten, öffentlicher Personennahverkehr, Stärkung des Tourismus und Integration der Flüchtlinge. Von Beruf sind die Kandidaten Staatsanwalt, Ingenieur, Landwirt, Metzger, Software-Entwickler, Förster, Bauleiter, Sonderpädagogin und Gastronomin. Sarah Ilg (22) und Julian Fuchs (24) sind die jüngsten Bewerber.

Kernstadt: 1. Bettina Vierkorn-Mack, 2. Armin Burger, 3. Bettina Hirsch, 4. Johannes Gresser, 5. Thomas Ahrendt, 6. Anton Rieger junior, 7. Claus-Peter Grimm, 8. Fritz Widmann, 9. Julian Fuchs, 10. Johannes Haas, 11. Gabriele Haas, 12. Michael Preis, 13. Reiner Gruber.

Pfahlheim: 1. Regina Gloning, 2. Franz Kuhn junior, 3. Ulrike Wohlfrom. Eigenzell, Rattstadt, Schönenberg, Stocken, Stockensägmühle, Treppelmühle: 1. Johanna Fuchs, 2. Werner Schmid, 3. Thomas Fuchs. Rindelbach, Holbach, Rotkreuz, Rindwasen: 1. Sarah Ilg, 2. Dirk Michael Wagner. Kellerhaus, Gehrensägmühle, Schönau, Kalkhöfe, Borsthof, Rabenhof, Scheuenhof, Scheuensägmühle: 1. Georg Mai, 2. Max Spiegler. Röhlingen, Rötlen, Steigberg, Süßhof: 1. Peter Müller, 2. Tobias Kling, 3. Joachim Bleyer. Neunheim, Buchenberghof: 1. Rudolf Wiedmann, 2. Thomas Schmidt. Dettenroden, Elberschwenden, Erpfental, Haisterhofen, Killingen, Neunstadt: 1. Corinna Haas, 2. Franz Erhardt. Schrezheim, Schleifhäusle, Vorderlengenberg, Espachweiler: 1. Gerhard Rettenmaier, 2. Albert Schiele, 3. Armin Merz. Rotenbach, Ölmühle: 1. Klaus Schneider, 2. Maria-Aloisia Rapp. Eggenrot, Glassägmühle, Altmannsweiler, Engelhardsweiler, Altmannsrot, Bahnmühle, Griesweiler, Lindenhof, Lindenkeller, Lindenhäusle, Hintersteinbühl, Hinterlengenberg: 1. Sonja Fuchs, 2. Hermann Felber.

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