Auslandspraktikum bei Sankt Loreto

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 Die Teilnehmer des Auslandspraktikums: Daniela Maier, Sabrina Reiter, Lena Kristev (hintere Reihe von links), Nathalie Brand, D
Die Teilnehmer des Auslandspraktikums: Daniela Maier, Sabrina Reiter, Lena Kristev (hintere Reihe von links), Nathalie Brand, Dominik Seibald, Hanna Schmid (vordere Reihe von links). (Foto: Institut Sankt Loreto)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Bereits zum elften Mal haben sich angehende Erzieherinnen und Erzieher des Instituts Sankt Loreto für mehrere Wochen auf den Weg gemacht, um einen Teil ihrer praktischen Ausbildung in Europa und den USA in vorschulischen Einrichtungen zu absolvieren. Das Projekt „Diversity – Erfahrungslernen weltweit“ unterstützt die Teilnehmer dabei, ihre interkulturellen Kompetenzen zu erweitern.

Die Teilnehmer belegen das Wahlpflichtfach „Interkulturelle Bildung“, in dem sie sich bereits in der Ausbildung auf ihren Auslandsaufenthalt vorbereiten: „Sie lernen die Bedeutung interkultureller Pädagogik kennen und beziehen diese in ihre Arbeit ein“, weiß Constanze Loritz, Dozentin und Projektkoordinatorin des Auslandspraktikums in Sankt Loreto.

Daneben erfahren die jungen Erwachsenen auch einen Zuwachs an persönlicher Reife: Selbstvertrauen, Mut und die Bereitschaft, sich auf Neues außerhalb des Gewohnten einzulassen. Es ist eine Herausforderung, einen Auslandsaufenthalt mit fremden Sprachen und Kulturen zu wagen sowie auf Neues und Unerwartetes in unbekannter Umgebung zu reagieren.

Die diesjährigen Auslandspraktikanten haben diese Erfahrung nun in ihren Zielländern bewältigt: ihr Einsatz in vorschulischen Einrichtungen in Madrid (Spanien), Porto (Portugal), Riga (Lettland) und Portland im US-Bundesstaat Oregon hat einen Beitrag zur interkulturellen Begegnung und zum Austausch geleistet. Sie haben ihre Erfahrungen und Erlebnisse in der Schulgemeinschaft präsentiert, sodass alle daran teilhaben und davon profitieren konnten.

Das Projekt schließt mit Zertifikaten und dem Erwerb des Europasses ab. Diese Dokumente bescheinigen, dass die vom Europäischen Rat festgelegten Qualitätskriterien erfüllt sowie Kenntnisse und Kompetenzen erfolgreich erworben wurden. Dies sind etwa die aktive Gestaltung des Alltags mit den Menschen aus anderen Kulturkreisen in Zusammenarbeit mit pädagogischem Fachpersonal oder das Kennenlernen von anderen Bildungssystemen und pädagogischen Ansätzen.

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