Asche als Zeichen der Umkehr

Lesedauer: 2 Min

Aschenkreuz in der Ellwanger Basilika.
Aschenkreuz in der Ellwanger Basilika. (Foto: Josef Schneider)
Schwäbische Zeitung

Seit Aschermittwoch sind die Christen eingeladen, sich auf Ostern vorzubereiten. Im Frühgottesdienst in der Basilika ging Pfarrer Michael Windisch auf die 40 Tage der österlichen Bußzeit ein und rief die Gläubigen zur Umkehr, zum Fasten, zum Gebet, zur geistlichen Erneuerung und zur tätigen Nächstenliebe auf. „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium.“ Mit diesem Spruch streuten Pfarrer Michael Windisch und Schwester Anna Maria Walser den Gottesdienstbesuchern in der Basilika ein Aschenkreuz aufs Haar. Die gesegnete Asche stammt aus den verbrannten Palmzweigen des Vorjahres. Sie erinnert an die Vergänglichkeit der Menschen als Folge der Sünde und soll bedeuten, dass der Mensch Staub ist und wieder zum Staub zurückkehren wird. Pfarrer Michael Windisch legte den Gläubigen eine „Umkehr des Herzens“ und eine Offenheit für die Mitmenschen nahe und forderte sie dazu auf, das Böse zu überwinden und ihr Leben neu zu überdenken. Die tätige Nächstenliebe spiegle die Liebe Gottes zu allen Menschen wider.

Foto: Josef Schneider

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen