Asbrock attackiert Mack: „Eigenartiges Demokratieverständnis“

Lesedauer: 2 Min
 Alexander Asbrock (Grüne).
Alexander Asbrock (Grüne). (Foto: ANDREAS WEGELIN)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Die Stellungnahme von Winfried Mack zur Landtagskandidatur von Dr. Franz Josef Grill ist am Montag von der politischen Konkurrenz nicht unbeantwortet geblieben. Alexander Asbrock, Landtagskandidat der Grünen, zeigte sich in einer Presseerklärung „äußert erstaunt“, über die Einlassungen von Winfried Mack.

Macks Aussagen seien „sachlich unzutreffend“ und offenbarten zudem „ein eigenartiges Demokratieverständnis“. Mack verschweige in seinem Statement, dass die Landesvereinigung Freie Wähler Baden-Württemberg Parteistatus hat und bereits bei den Landtagswahlen 2016 in Baden-Württemberg angetreten ist. „Jetzt so zu tun, also ob es sich bei der Nominierung eines Landtagskandidaten um Wortbruch und Abspaltung handelt, ist schlicht irreführend“, konstatiert Asbrock, für den die Kandidatur von Grill „ein ermutigendes Zeichen einer funktionierenden Demokratie“ ist. Mack verbreite mit seinen Aussagen „parteitaktische Angstrhetorik“. Das sei „unangemessen“ und steh „im starken Kontrast“ zum politischen Grundverständnis der Grünen. Asbrocks Partei verstehe Politik als „Wettstreit um die besten Lösungen“. Ein fairer Wettbewerb um die Gunst der Wähler ist dabei „eine Selbstverständlichkeit“.

Mehr zum Thema

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen