Asbest in der EATA: Quelle gefunden

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 Die Asbestquelle in der EATA ist gefunden. Es ist der Steinholzestrich im ersten Dachgeschoss im Bauteil C.
Die Asbestquelle in der EATA ist gefunden. Es ist der Steinholzestrich im ersten Dachgeschoss im Bauteil C. (Foto: gr)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Die Asbestquelle in der Ellwanger Ausbildungs- und Transferakademie, kurz auch EATA genannt, ist gefunden: Es ist der Steinholzestrich im ersten Dachgeschoss im Bauteil C. Das berichtet die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Die Arbeiten am Außenbau können damit jetzt fortgesetzt werden, die Arbeiten im Inneren erst nach einer Dekontamination.

Die unangenehme Überraschung hatte es Anfang September in der EATA gegeben. Bei einer routinemäßigen Kontrolle der Abbrucharbeiten war bei drei Staub-Klebe-Proben eine Asbestbelastung festgestellt worden.

Aus diesem Grund wurde die Baustelle sofort bis auf weiteres geschlossen und die Bauarbeiten eingestellt. Um die genaue Ursache festzustellen, fanden seither umfangreiche Material- und Staub-Beprobungen sowohl im Gebäude als auch an der Fassade statt, berichtet die Stadtverwaltung. Für diese Beprobungen liegen inzwischen die Ergebnisse und die Auswertungen für den Bauteil C und die Fassade vor.

Als Asbestquelle konnte demnach bisher ausschließlich der Steinholzestrich im ersten Dachgeschoss im Bauteil C des winkelförmig angelegten Gebäudes lokalisiert werden. Weitere Baustoffe beziehungsweise Materialien mit Asbestkontamination konnten laut Verwaltung nicht festgestellt werden. Durch die bisherigen Beprobungen wurde auch der Umfang der Asbestbelastung im Staub untersucht.

Außenfassaden sind asbestfrei

Es sei festgestellt worden: Die Außenfassaden sind asbestfrei. Ferner zeigte sich auch in den beiden Obergeschossen sowie im Erd- und Untergeschoss des Bauteils C keine Belastung, so die Pressestelle der Stadt. Lediglich ein Raum im Erdgeschoss Bauteil C müsse noch nachbeprobt werden. Hier könne eine mögliche Kontamination bisher noch nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden.

Aufgrund dieser Ergebnisse können die Arbeiten nun am Außenbau fortgeführt werden. Für die Arbeiten im Inneren gelte das hingegen erst nach einer Abschottung der kontaminierten Bereiche, einer Reinigung der belasteten Räume im Dachgeschoss und einer Restfaserbindung sowie nach einer Freigabe. Die Herstellung der Abschottungen und die Reinigungsarbeiten werden derzeit ausgeschrieben.

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