Am Sonntag ist Kartoffelfest in Maihingen

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 Beim Kartoffelfest im Museum in Maihingen wird mit alten Traktoren geerntet.
Beim Kartoffelfest im Museum in Maihingen wird mit alten Traktoren geerntet. (Foto: MKLR;Bruno Langner)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Am Sonntag, 25. August, dreht sich auf dem Museumsgelände in Maihingen von 11 bis 17 Uhr alles um die Kartoffel: Ernten, Roden, Pflügen mit Oldtimer-Traktoren auf den museumseigenen Äckern oder lustige Spiele wie das Kartoffelwettschälen unterhalten Groß und Klein. Der schwerste „Kartoffelkönig“ wird prämiert, es gibt historische Sorten und Kartoffelspezialitäten.

Auf dem Museumsacker wird ab 13 Uhr die Ernte der Kartoffeln demonstriert. Mit Lanz- Bulldog, Eicher-Traktor und weiteren Oldtimern wird gerodet und gepflügt. Große und kleine Besucher können sich in spielerischen Wettbewerben messen: beim Kartoffelschälen oder beim Kartoffelklauben auf dem Feld. Um 15.30 Uhr wird geschätzt, wie viele der Knollen wohl in einem Sack stecken.

Was die blaue Anneliese mit dem blauen Schweden gemeinsam hat

Die Prämierung der größten Kartoffel steht um 15.15 Uhr an: Hobbygärtner oder Landwirte sollen dafür ein gewichtiges Prachtexemplar aus ihrer Ernte mitbringen. Es gibt exotische Kartoffelsorten mit Namen wie Vitelotte, Rote Emmalie, Blaue Anneliese oder Der blaue Schwede.

Für Kinder ist im Museumshof ein eigener Bereich reserviert, wo sie ihre Fantasie beim Basteln von Kartoffelmännchen zeigen oder Kartoffeldruck üben können. Beim Kartoffelquiz geht es auf Erkundungstour über das Museumsgelände. Außerdem tritt der Zauberer Amadeus auf.

Auf der Speisekarte finden sich herzhafte und süße Kartoffelspezialitäten, musikalisch unterhalten die Reimlinger Musikanten. Bei schlechtem Wetter werden Zelte aufgestellt.

Auch die benachbarte Klostermühle öffnet von 13 bis 16 Uhr ihre Tore und erlaubt einen Blick auf die originalen Mahlgänge, die das Getreide zu Schrot verarbeitet haben. Im Mühlenmuseum des Rieser Bauernmuseums- und Mühlenvereins ist die 100 Jahre alte Ölmühle samt ihrem beeindruckenden Kollergang mit senkrecht laufenden Mahlsteinen in Betrieb.

Im Brauhaus zeigt die Dauerausstellung „300 Jahre Alltagskultur im Ries“, wie die Bevölkerung in den vergangenen 300 Jahren gelebt und gearbeitet hat. In der Klosterökonomie wird der Wandel der Rieser Landwirtschaft mit vielen Exponaten und historischen Bildern veranschaulicht. Die Sonderausstellung „Utopie Landwirtschaft“ skizziert Erfolgs- und Irrwege der Landwirtschaft in den vergangenen 200 Jahren.

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