Am Virngrundtunnel auf der A7 starten am Freitag die Bauarbeiten.
Am Virngrundtunnel auf der A7 starten am Freitag die Bauarbeiten. (Foto: Archiv)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Das Regierungspräsidium Stuttgart wird ab kommenden Freitag, 10. Mai, die Baumaßnahme am Virngrundtunnel starten.

Das Tunnelsanierungskonzept des Regierungspräsidiums sieht die Instandsetzung der gesamten Betoninnenschale sowie die betriebliche Nachrüstung des Virngrundtunnels auf den aktuellen Stand der Technik vor. Neben den Betonsanierungsarbeiten wird im Zuge der Sanierung eine Löschwasserleitung neu installiert, das vorhandene Entwässerungssystem ertüchtigt, ein Havariebecken neu hergestellt und die betriebstechnische Ausstattung vollständig erneuert.

Vollsperrung der Oströhre bis Jahresende

Die Sanierungsarbeiten können nur unter Vollsperrung einer Tunnelröhre erfolgen, sodass die Verkehrsabwicklung in der jeweils anderen Tunnelröhre einbahnig im sogenannten Begegnungsverkehr erfolgen muss. Um die Verkehrsführung für die Vollsperrung der Tunnelröhre einrichten zu können, muss die A7 zwischen der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau und der Anschlussstelle Ellwangen im Zeitraum von Freitag, 10. Mai, 22 Uhr, bis Sonntag, 12. Mai, 8 Uhr, voll gesperrt werden. Der Verkehr in Fahrtrichtung Würzburg wird an der Anschlussstelle Ellwangen ausgeleitet und über die Bedarfsumleitung U13 zur Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau geführt. In Fahrtrichtung Ulm wird der Verkehr an der Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau ausgeleitet und verläuft dann über die Bedarfsumleitung U8 zur Anschlussstelle Ellwangen.

Bund investiert 12,3 Millionen Euro

Anschließend wird mit den Arbeiten in der Oströhre in Fahrtrichtung Würzburg begonnen. Die Vollsperrung in der Oströhre bleibt bis zum Abschluss der Arbeiten voraussichtlich bis zum Ende des Jahres 2019 eingerichtet. Nach Abschluss der Arbeiten in der Oströhre wird die Weströhre für die anstehenden Sanierungs- und Nachrüstungsarbeiten bis voraussichtlich Sommer 2020 gesperrt.

Während der Sperrung der jeweiligen Tunnelröhre beträgt die zulässige Geschwindigkeit 80 Stundenkilometer. Die Breite der zwei für den Verkehr freigegebenen Fahrstreifen beträgt jeweils 3,75 Meter.

Der Bund investiert in diese Maßnahme rund 12,3 Millionen Euro.

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