30 Ellwanger haben sich mit dem Coronavirus infiziert

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Stellv. Redaktionsleiter / Redakteur

Die Menschen in Ellwangen halten sich an die Vorgaben der Behörden und an die Aufrufe der Politik. Das haben die Kontrollen des Gemeindevollzugsdiensts am Samstag und Sonntag gezeigt, wie Bürgermeister Volker Grab sagt. Auch der Mindestabstand von 1,5 Meter werde eingehalten – auf dem Wochenmarkt und in den Supermärkten.

Hütten und Bauwagen sind längst geschlossen. Kontrolliert wurden nach Grabs Worten andere neuralgische Punkte, an denen sich Jugendliche treffen. Aber auch die Jugend hält sich an die Regeln, wie Grab sagt.

Und falls nicht, bittet der Bürgermeister Anwohner darum, die Stadt zu informieren. Oder gleich die Polizei, die am Wochenende sieben Streifen im Einsatz hatte. Üblicherweise sind es zwei.

Seit Sonntag gilt bundesweit ein Kontaktverbot. In der Öffentlichkeit dürfen nur noch maximal zwei Personen miteinander angetroffen werden – Ausnahme: Familien. Entsprechend leergefegt war die Stadt am Montag.

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Die Ämter der Stadtverwaltung sind geschlossen, aber telefonisch erreichbar. Die Rathausmannschaft arbeitet im Schichtbetrieb, damit nicht ein ganzes Amt auf einmal ausfallen kann, wie Grab erläutert.

Grab zufolge sind in Ellwangen inzwischen 30 Coronapatientinnen und -patienten regstriert. Rund 200 Menschen leben in angeordneter häuslicher Quarantäne. Heißt: Sie müssen von Amts wegen zu Hause bleiben, etwa weil sie Kontakt zu Infizierten hatten oder in einem Risikogebiet waren.

Indessen fordert die SPD-Fraktion die Stadt auf, den Eltern die Kindergartengebühren zu erstatten. Das sei am Freitag schon beschlossen worden, informiert Grab – und zwar ohne pressewirksame Auftritte.

Man habe es einfach umgesetzt. Konkret wurden die Kindergartengebühren für den April ausgesetzt – bis es eine einheitliche Regelung gibt.

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