24-Stunden-Gebet und Festgottesdienst zum Todestag von Pater Philipp Jeningen

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 Dieses Bild vom guten Pater Philipp von Sieger Köder hängt im Ellwanger Jeningenheim.
Dieses Bild vom guten Pater Philipp von Sieger Köder hängt im Ellwanger Jeningenheim. (Foto: privat)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Anlässlich des Todestages von Pater Philipp Jeningen findet am Samstag, 8. Februar, ein Festgottesdienst in der Ellwanger Basilika statt. Der frühere Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan, Pater Eberhard von Gemmingen, wird dabei zu Gast sein. Veranstalter ist die „action spurensuche“.

Der Jesuitenpater Philipp Jeningen gilt als einer großen Glaubenszeugen der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Eigentlich wollte Jeningen Missionar in Indien werden. Stattdessen wurde er Seelsorger und Volksmissionar in Ellwangen, dem Virngrund und Ries. Um die 1000 Orte, so schätzt man, hat Pater Philipp Jeningen hier zwischen 1680 und 1704 besucht. Alle Missionsreisen auch in die benachbarten Diözesen legte der Pater dabei zu Fuß zurück. Die Verehrung für ihn ist seit seinem Tod 1704 nie erloschen. Bis heute ist sein Grab in der Liebfrauenkapelle der Basilika Sankt Vitus eine vielbesuchte Stätte des Gebets und der Fürbitte.

Zeitlebens besonders geschätzt hat den „Apostel des Virngrunds“ auch der Maler und Pfarrer Sieger Köder, dessen Todestag am 9. Februar sich heuer zum fünften Mal jährt. Die „action spurensuche“ hat dieser Verbindung bereits am vergangenen Sonntag in Heilig Geist ein besonderes Augenmerk gewidmet.

Jetzt folgt am kommenden Sonntag noch ein Festgottesdienst mit dem Jesuitenpater Eberhard von Gemmingen. „Glaubt ihr daran, dass die Botschaft Jesu vom Reich Gottes auch heute ein Segen für die Menschen und die ganze Welt sein kann?“, lässt er Pater Philipp in einem Buch mit fiktiven Ansprachen großer historischer Gestalten an die heutige Welt fragen. Und weiter: „Ich rate euch: Ärgert euch nicht über das, was eure Bischöfe anders machen sollten, sondern fragt euch lieber, was ihr selbst tun könnt, damit der Glaube weitergegeben wird, damit Ellwangen nicht eines Tages ein Museum des Christentums ist, damit aus der Kirche zu Schönenberg nicht eines Tages ein Museumsstück wird, in das man Eintritt zahlen muss.“

Bereits am Freitag, 7. Februar, 18 Uhr startet ein 24-Stunden-Gebet am Grab Jeningens in der Liebfrauenkapelle der Basilika Sankt Vitus in Ellwangen mit einer feierlichen Vesper. Auch die Komplet um 22.30 Uhr, die Laudes am nächsten Morgen um 6.30 Uhr, das Mittagsgebet um 12 Uhr, ein Rosenkranz um 15.30 Uhr und die Abschlussvesper um 17 Uhr werden besonders gestaltet.

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