20-Meter-Gerüst ziert die Ellwanger Stadtkirche

Lesedauer: 2 Min
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Ein imposantes Arbeitsgerüst rankt sich derzeit vor der Orgelempore in der evangelischen Stadtkirche bis unters über 20 Meter hohe Gewölbe.

Auch wenn der Gottesdienstbetrieb normal fortgesetzt wird, müssen Kirchgänger sich doch noch eine Weile mit dem Anblick anfreunden, denn die Sanierungsmaßnahmen in der Stadtkirche sind umfangreich, wie der geschäftsführende Pfarrer Martin Schuster und Siegfried Leidenberger schildern. Leidenberger begleitet als Bauausschussmitglied des Kirchengemeinderats die Arbeiten, die schon seit Januar koordiniert vom Amt für Vermögen und Bau ausgeführt werden und in deren Rahmen Kirchenbeleuchtung und die elektroakustische Übertragungsanlage (ELA) erneuert wurden.

Vom Gerüst aus bessern Restauratoren nun einen langen Riss aus, der sich über Decke und Wand im Bereich des Anbaus an das Landgericht zieht. „Wir haben den Riss schon Jahre beobachtet, eine Gefahr für die Gebäude besteht nicht“, sagt Leidenberger. Weil aber auch bemalte Bereiche betroffen sind, ist die Ausbesserung sehr aufwändig. Die Gesamtkosten der Maßnahmen belaufen sich auf 550 000 Euro, 200 000 Euro trägt das Land als Kircheneigentümer, 350 000 finanziert die evangelische Kirchengemeinde als Nutzer. Foto: Leidenberger

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen