Das Modell Vogelhäusle, das Marco Pilenza (links) und Ortsvorsteher Albert Schiele zeigen, konnte sich im Ortschaftsrat Schrezh
Das Modell Vogelhäusle, das Marco Pilenza (links) und Ortsvorsteher Albert Schiele zeigen, konnte sich im Ortschaftsrat Schrezheim als Lampe fürs Baugebiet Fayencestraße nicht durchsetzen – zu viel Plastik. Die Nase vorn hatte die Laterne 98/11 ganz links im Bild. Elf davon werden noch vor dem Herbst installiert. (Foto: Rapp-Neumann)

Mit den Straßenlampen fürs Baugebiet Fayencestraße hat sich der Ortschaftsrat Schrezheim befasst.

Tiefbauamtsleiter Marco Pilenza hatte drei Modelle zur Auswahl mitgebracht. Die Preise bewegen sich im mittleren dreistelligen Bereich und variieren nur wenig. Alle sind mit stromsparender LED-Technik ausgestattet. Sie können, so Pilenza, nachts auf 50 Prozent Leistung heruntergefahren werden, „ohne dass die Augen das merken“.

Bei der Abstimmung setzte sich weder die Twilight-Leuchte eines italienischen Herstellers durch, noch das am Chiemsee produzierte Vogelhäusle. Die dekorative Laterne 98/11 hatte die Nase vorn, getreu dem von Christian Oberdorfer (CDU) ausgegebenen Motto: „Für Schrezheim nur das Beste.“ Die Leuchten sollen noch vor dem Herbst montiert werden.

Michael Bader vom Stadtbauamt hat den Räten im Eggenroter Florianstüble die Ausbaupläne von Netze BW erläutert. Für Schrezheim und die Kernstadt habe man schon viel erreicht. In Schrezheim steht eine Trassenverschiebung zur Diskussion. Für Mittelhof und Neunheim gebe es noch keine zufriedenstellende Lösung. „Wir machen uns weiter für die Erdverkabelung stark“, so Bader. Mit einer Gegenstimme stimmte der Ortschaftsrat der Stellungnahme der Stadt zum Planfeststellungsverfahren Netzverstärkung Ostalbkreis zu.

Elisabeth Balk, Leiterin des Stadtbauamts, stellte die geplante Verordnung des Regierungspräsidiums Stuttgart zur Festlegung der Gebiete mit besonders schützenswerter Flora und Fauna vor. Damit will das Land das von der Europäischen Union ausgewiesene Flora-und-Fauna-Habitat rechtlich absichern. Das bringe mehr Rechtsklarheit. Für die Bürger, Land- und Forstwirte ändere sich nichts. Der Espachweiler See auf der Gemarkung Schrezheim bleibt ein solches Schutzgebiet.

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