Neue Fahrzeuge für die Ellenberger Wehr

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Die Feuerwehr ist das zentrale Thema in der jüngsten Sitzung des Ellenberger Gemeinderats gewesen. Unter anderem soll die Wehr mit neuen Fahrzeugen ausgestattet werden.

Derzeit verfügt die Ellenberger Feuerwehr über ein betagtes Löschfahrzeug LF8 aus dem Jahr 1988 und einen elf Jahre alten Mannschaftstransporter. Das soll sich ändern. Die Gemeinde hat dazu zwei Lösungsmöglichkeiten ausgearbeitet: Eine Variante sieht den Erwerb eines Löschgruppenfahrzeug LF10 und eines Tragkraftspritzenanhänger vor. Das würde die Gemeinde 275 000 Euro kosten. Alternativ wäre auch der Kauf eines mittleren Löschfahrzeug mit weniger als siebeneinhalb Tonnen Masse denkbar sowie zusätzlich ein Gerätewagen Transport. Dafür müsste die Gemeinde 26 500 Euro weniger aufbringen.

Eine abschließende Entscheidung für eine Variante wurde in der jüngsten Sitzung noch nicht gefällt.

Darüber hinaus beschloss der Rat in der Sitzung noch die Neufassung der Feuerwehrsatzung. Sie enthält unter anderem die Regularien für eine Jugendfeuerwehr. Damit müsse die Satzung nicht neu geschrieben werden, wenn eine solche Jugendwehr einmal gegründet sei, erklärte Bürgermeister Rainer Knecht.

Außerdem ging es noch um die Entschädigung für die Mitglieder der Wehr. Sie wurde vom Gremium angehoben. Für Einsätze sollen sie künftig zehn Euro für jede volle Stunde erhalten. Auch das Übungsgeld steigt von einem auf künftig drei Euro.

Mit einer Satzung zur Regelung des Kostenersatzes hat die Gemeinde außerdem noch die Möglichkeit geschaffen, Leistungen der Feuerwehr in Rechnung zu stellen. Für jede Einsatzkraft wird die Gemeinde 16,20 Euro pro Stunde abrechnen. Für den Löschfahrzeugeinsatz fallen jeweils 120 Euro pro Stunde an. Der Einsatz des Mannschaftstransportwagen wird 20 Euro pro Stunde kosten.

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