Ellenberger Vereine trauern um Franz Lechner

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 Franz Lechner mit seine Tuba. Seit der Gründung 1996 war er bei den Hornbergmusikanten aktiv.
Franz Lechner mit seine Tuba. Seit der Gründung 1996 war er bei den Hornbergmusikanten aktiv. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Mit Franz Lechner verlieren viele Ellenberger Vereine ein treues und engagiertes Mitglied. Seit 2002 war er bei der Schützenkameradschaft Ellenberg und seit 2014 beim Obst-und Gartenbauverein, für den er Arbeitsdienste am Grünmüllcontainer übernahm.

44 Jahre war Franz Lechner Mitglied beim VfB Ellenberg. Er spielte Fußball in der Jugend und als Aktiver. Er war Meistertrainer der Damenmannschaft, für die er sehr viel Zeit investierte, und er war ein treuer Wegbegleiter von Vorstand Alfons Weiß.

Bei den Hornbergmusikanten war Franz Lechner seit der Gründung 1996 aktiv. Er spielte Tuba und E-Bass und war für die technische Anlage verantwortlich. Er ist mit seinen Musikerfreunden elfmal durch deutsche Clubs in Amerika getourt.

Beim Freizeitclub Ellenberg war Franz Lechner der Mann für alles – Gründungsmitglied 1980, Kassierer, Vorstand und Organisator. Seit 1989 war er Mitglied in der Theatergruppe, die ihm sehr wichtig war. Hier war er für alles verantwortlich – Aufbau, Disziplin, Lob, Tadel und seit einigen Jahren auch für die Regie. Franz Lechner hatte aber auch noch einen Traum. Er zeichnete Pläne und bastelte seit Jahren Modelle für ein Vereinsheim. Beim Freizeitclub hinterlässt er eine schwer zu schließende Lücke.

Der Musikverein Ellenberg verliert mit Franz Lechner auch eine wichtige Stütze. Er war Jugenddirigent, Aushilfsdirigent, Dirigent und einfach ein genialer Musikkamerad und Freund. An seinem 60. Geburtstagsfest wurde er zum Ehrenmitglied ernannt und bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Als er die Ehrung entgegennahm, erhoben sich alle Musikerinnen und Musiker von ihren Plätzen.

Beim„Fasching aller Vereine“ in Ellenberg war er über Jahre der Ansprechpartner und ein richtiges Organisationstalent. Auch Bürgermeister Rainer Knecht hob an seinem Grab seine Verdienste für die Gemeinde, die Ellenberger Vereine und den Fasching hervor. Sein Dank schloss sich dem der Vereine an.

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