Zeitungstreff: Duales Studium – der perfekte Mix

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Student Mohamed Ali El-Maoula bezeichnet das duale Studium als „perfekten Mix zwischen Theorie und Praxis“.
Student Mohamed Ali El-Maoula bezeichnet das duale Studium als „perfekten Mix zwischen Theorie und Praxis“. (Foto: DPA/Thomas Frey)

Ein duales Studium ist der perfekte Mix zwischen Theorie und Praxis. Melissa Hieber, Melanie Hieber und Merve Ünal aus der Klasse 9a des Ostalb-Gymnasiums Bopfingen haben für den „Zeitungstreff 2019“ zwei Studenten der Hochschule in Aalen interviewt.

An der Hochschule in Aalen können Schüler direkt in der Region studieren. Dort werden viele Studiengänge angeboten, unter anderem im Bereich Informatik und Wirtschaftsinformatik. Mohamed Ali El-Maoula, ein Informatikstudent, und Michaela Trautwein, die Wirtschaftsinformatik studiert, stellten sich dem Interview. Den praktischen Teil ihres Studiums absolvieren beide bei der EnBW ODR.

Was sind Vor- und Nachteile ihres Studiums?

El-Maoula: Ein duales Studium ist der perfekte Mix zwischen Theorie und Praxis. Man sammelt viele Erfahrungen im praktischen Berufsleben. Bei der Firma EnBW hat man sogar die Möglichkeit, die Zukunft mitzugestalten und wir werden sehr unterstützt im finanziellen Bereich, außerdem hat man eine gute Chance von EnBW übernommen zu werden. Jedoch bedeutet ein duales Studium einen straffen Zeitplan von drei Monaten im Betrieb und drei Monaten an der dualen Hochschule. Dafür ist Zeitmanagement sehr wichtig, weil dies sonst zu Stress führen kann.

Trautwein: Als Wirtschaftsinformatikstudentin ist es ein großer Vorteil, dass man ein sehr breit gefächertes Wissen aufbaut. Wir lernen sehr viel, sowohl im wirtschaftlichen, als auch im Informatikbereich. Informatik ist sehr wichtig für die Zukunft, weshalb das Studium sehr zukunftsorientiert ist, da Computer heutzutage nicht mehr wegzudenken sind.

Welche Optionen gibt es nach Ihrem Studium?

El-Maoula: Da IT, Internet und Computer die Zukunft ausmachen, hat man die Möglichkeit, in fast jedes Unternehmen reinzukommen. Man kann sich nach seinem Bachelor mit dem Master weiter spezialisieren. Aber selbst das Studium ist schon breit gefächert. Man lernt die Ingenieurgrundlagen, das Programmieren, Netztechnik, Digitaltechnik und vieles mehr. So hat man von allen Bereichen innerhalb der Informatik Einblicke und Input gewonnen.

Trautwein: Auch als Wirtschaftsinformatikerin kann man nach dem Studium überall arbeiten, da man ein breit gefächertes Wissen erwirbt. Marketing, Einkauf, Verkauf, Personal, IT-Abteilung und Prozessmanagement sind nur einige Beispiele.

In welche Bereiche wird EnBW eingeteilt und in welchen Bereichen können Sie eingesetzt werden?

El-Maoula: Innerhalb der Firma hat man viele Möglichkeiten. Während der Praxis wechselt man die Abteilungen und bekommt auch viele Eindrücke wie zum Beispiel Programmieren oder IT- Security.

Trautwein: Der Einsatz hängt von den persönlichen Interessen, den Fähigkeiten und dem Bedarf im Unternehmen ab.

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