Wallfahrtsfest in Flochberg
Mehrere hundert Gläubige aus Bopfingen und Umland kommen zum traditionellen Wallfahrtsfest in die Wallfahrtskirche Flochberg. Weihbischof Johannes Kreidler sieht in der Wallfahrt ein Glaubensbekenntnis der besonderen Art.
Martin Bauch
Freier Mitarbeiter

Hunderte Gläubige aus Bopfingen und Umland sind zum Wallfahrtsfest in die Wallfahrtskirche Flochberg gekommen. Weihbischof Johannes Kreidler hielt den Gottesdienst und sagte, die Wallfahrt sei ein Glaubensbekenntnis der besonderen Art.

Das Wallfahrtsfest in Flochberg gehört zu einen der größten christlichen Kirchenfeiertagen der Region. Traditionell findet es am zweiten Sonntag im September statt. Gemeinsam feiern Gläubige die Wundertat der Jungfrau Maria. Laut Überlieferung ist Ende des 16. Jahrhunderts einem schwer kranken, zehnjährigen Jungen auf dem Roggenacker in Flochberg die Heilige Jungfrau Maria erschienen. Durch eine Wunderheilung wurde der Junge wurde wieder gesund. Aus Dankbarkeit errichteten die Eltern an eben jener Stelle eine Kapelle, aus der später die heutige Wallfahrtskirche entstand.

Auf Einladung von Pfarrer Hubert Klimek hielt Weihbischof Johannes Kreidler den Wallfahrtsgottesdienst. Auch dies hat in der langen Geschichte der Wallfahrt in Flochberg Tradition. Kreidler fühlte sich mit der Einladung nach Flochberg geehrt. „Es ist schön, dass so viele Menschen hierher nach Flochberg gekommen sind. Das ist ein beeindruckendes Zeugnis einer funktionierenden christlichen Gemeinschaft und ein starkes Zeichen für ein Bekenntnis zum eigenen Glauben“, so Kreidler. Er dankte Pfarrer Klimek für seinen unermüdlichen Einsatz, die Wallfahrt in der Region lebendig zu halten. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm der katholische Kirchenchor aus Ebnat unter der Leitung von Günter Bittlingmaier. An der Orgel spielte Philipp Schmid.

Nach dem Gottesdienst lud die katholische Kirchengemeinde Flochberg zum gemeinsamen Mittagessen ins Zelt neben der Wallfahrtskirche ein. Die Wallfahrtsfeierlichkeiten begannen bereits tags zuvor mit einem Rosenkranzgebet und einer Eucharistiefeier, die mit einer Lichterprozession endet.

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