Vesperkirche ist ein Zeichen der Hoffnung

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 Im Altarraum der Bopfinger Blasiuskirche waren die Tische für die Vesperkirche aufgebeut.
Im Altarraum der Bopfinger Blasiuskirche waren die Tische für die Vesperkirche aufgebeut. (Foto: Bauch)
Martin Bauch
Freier Mitarbeiter

Mit einem Gottesdienst hat die Vesperkirche in der evangelischen Stadtkirche in Bopfingen begonnen. Von Montag, 3. Dezember, bis Freitag, 7. Dezember, gibt es jeweils zwischen 12 und 14 Uhr ein Mittagessen für 1,50 Euro. Wer mehr geben möchte, kann dies jederzeit tun.

Mehr als 100 Gläubige haben am Sonntag in der evangelischen Stadtkirche von Bopfingen am gemeinsamen Gottesdienst zur Eröffnung der traditionellen Vesperkirche teilgenommen. Die evangelische Pfarrerin Anne Stiegele und ihr katholischer Kollege Hermann Rundel hielten die Andacht. „Die Vesperkirche ist auch immer ein Zeichen der Hoffnung“, meint Pfarrerin Stiegele.

Alle sind eingeladen, ob arm oder wohlhabend

Der eigentliche Zweck der Vesperkirche sei die Begegnung: Eingeladen seien alle, egal ob wohlhabend oder arm. Hier, mitten im Gotteshaus, sollen Barrieren fallen, so es keine Abgrenzung geben. „Es ist ein Nehmen und ein Geben, Liebe teilen, Herzen öffnen und Freue erfahren“, sagt Pfarrerin Stiegele. Sie appelliert, wieder mehr mit dem Herzen zu sehen, sich für das andere, Unbekannte zu öffnen.

Der Vorsitzende des Gemeinderats der evangelischen Kirchengemeinde Bopfingen, Oliver Hornung, freut sich über den Beginn der diesjährigen Vesperkirche. „Wir haben wieder sehr viel Hilfe angeboten bekommen. Die Vesperkirche in Bopfingen ist schon etwas Besonderes, und das spüren hier alle Menschen.

Insgesamt sorgen von Montag, 3. Dezember, bis Freitag, 7. Dezember, mehr als 40 Helfer für den reibungslosen Ablauf. Die Hilfe reicht vom Kochen über das Servieren bis hin zum notwendigen Abwasch des Geschirrs. Hornung rechnet je nach Wochentag mit rund 150 bis 250 Essensportionen, die verkauft werden. Zwischen 12 und 14 Uhr findet das gemeinsam Mittagessen in der Vesperkirche statt. Dazwischen wird immer ein geistiger Impuls für die Anwesenden mit eingeflochten.

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