Gemeinsam feiern und Freunde treffen - das Farmfest hat seine Fans auch dieses Jahr wieder begeistert.
Gemeinsam feiern und Freunde treffen - das Farmfest hat seine Fans auch dieses Jahr wieder begeistert. (Foto: Jürgen Blankenhorn)
Jürgen Blankenhorn

Das Trochtelfinger Kultfestival „Farmfest“ des MSC Trochtelfingen hat am vergangenen Wochenende wieder einige Besucher begeistert. Darunter waren auch viele altbekannte Besucher, die seit langem von weit her nach Bopfingen kommen.

Mit den altbewährten Bands „Madmans Dream“ und „Hazard“ am Freitag, „Trouble Makers“ und „Inferno“ am Samstag hat das „Farmfest“ des MSC Trochtelfingen auch dieses Jahr wieder die Besucher begeistert und der langen Erfolgsgeschichte des Kultfestivals ein weiteres Kapitel hinzugefügt. „Ich bin jedes Jahr aufs Neue begeistert, was die Jungs hier auf die Beine stellen“, sagte Reinhold Dieckmann, alias „Opa“, von den befreundeten „MSC Liberty Ranges“ vom Niederrhein und dokumentiert das Treiben mit seiner Kamera.

Ab 19 Uhr füllte sich das Festivalgelände zusehends. Während sich die einen die begehrten „Logenplätze“ auf der Wiese gegenüber der Bühne sicherten, zog es die anderen an die Bar oder zum Würstchenstand. Von Hektik war keine Spur, denn eins der ungeschriebenen Gesetze des Farmfestes lautet: Erst wenn es dunkel ist spielt die Musik.

Bis dahin haben sich die Besucher die Zeit bei Gesprächen und Geschichten mit alten und neuen Freunden vertrieben, schließlich gibt es vom Farmfest viel zu erzählen. Zum Beispiel, dass man kurzerhand einen Container in einen Pool umfunktionierte oder dass Reinhold und IngridDieckmann ihre Goldene Hochzeit im letzten Jahr beim Farmfest feierten. „Ich bin auf die Gesichter der Jungs gespannt, wenn ich ihnen mein Geschenk als Dank für letztes Jahr überreiche“, freut sich Dieckmann. Und so erinnert ab jetzt eine Plakette an die wohl einmalige Aktion (wir berichteten).

Langsam verschwand die Sonne am Horizont und die Lokalmatadoren von „Madmans Dream“, die ebenfalls auf dem Farmgelände ihren Proberaum haben, machten sich bereit und eröffneten das Farmfest 2019.

Helfende Hände sind willkommen

Im Kassenstand beobachtete Präsident Marc Erhard zufrieden das Treiben. „Hier wird jede Hand gebraucht, klar, dass auch jeder mit anpackt.“ So auch Volker Rössler, der, mittlerweile bei den „Libertys“ am Niederrhein wohnend, traditionell den letzten Bardienst am Samstag übernimmt – aber dieses Jahr wahrscheinlich zum letzten Mal. „Jetzt dürfen und müssen einmal die Jüngeren ran“.

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen