Stadtfeiertag in Lauchhheim

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Franz Mayer

Die Zuwendungen aus der Hermann-Hackspacher-Stiftung an Vereine und die Verleihung der Stadtmedaille für besondere Leistungen an Alfred Vetter sind die Höhepunkte beim Frühschoppen des Stadtfeiertags in Lauchheim gewesen.

Auf dem Marktplatz begrüßte Bürgermeisterin Andrea Schnele viele Ehrengäste, die vom Frauenteam der Stadtverwaltung mit Stadtfeiertagsmanagerin Elisabeth Surek an der Spitze bewirtet wurden.

Im Gottesdienst erbat Pfarrer Pius Adiele den Schutz des Stadtpatrons, des Heiligen Ulrich, an dessen Namenstag, dem 4. Juli, sich Lauchheim seiner Stadterhebung im Jahr 1431 erinnert. Im Ulrichslied dankte ihm die Gemeinde für seinen Schutz „als Krieg und Feinde Land und Volk bedrohten“. Was ist mein Zuhause und wo zieht es mich hin, fragte Pfarrerin Damaris Langfeldt. Sie sprach über die Vielfalt von „Gottes Hausgenossen“ und verkündete, sie alle seien „das Haus Gottes“.

Am Mahnmal vor dem Stadttor wurde der Gefallenen und verstorbenen Wohltäter der Stadt gedacht. Dorthin zogen die Bürgerwehr mit Peter Preissler und die Stadtkapelle mit Jürgen Schenk unter den Klängen des Trauermarsches „Am Grabe der Mutter.“ Bürgermeisterin Andrea Schnele erwähnte in ihrer Ansprache, dass Europa seit zwei Generationen ein Kontinent des Friedens sei, weil die Menschenrechte und die Heiligkeit des Lebens einen hohen Stellenwert hätten.

15 000 Euro aus der Hermann-Hackspacher-Stiftung

Wieder auf dem Marktplatz, wurden 15 000 Euro aus der Hermann-Hackspacher-Stiftung verteilt. Seit 2011 seien Vereine und Institutionen mit 100 950 Euro gefördert worden, sagte Stiftungsvorstandsmitglied Alois Diemer. Dieses Mal freuen sich der Förderverein der Deutschordenschule, die katholische Kirchengemeinde Sankt Petrus und Paulus, das Rote Kreuz, der Sportverein, die Stadtkapelle, der Schwäbische Albverein, der Obst- und Gartenbauverein und die Kindertagesstätte Kolibri über die finanzielle Unterstützung.

Seit 1995 steht Alfred Vetter an der Spitze des Obst- und Gartenbauvereins und hat in dieser Zeit einiges bewegt. Unter anderem hat sich die Zahl der Mitglieder auf 230 mehr als verdoppelt, sagte Bürgermeisterin Andrea Schnele.

Sie verlieh Vetter die Stadtmedaille. Sie wird an Persönlichkeiten vergeben, die etwas Besonderes geleistet haben und gehe an Vetter für die Verantwortung, die er in anderen Vereinen trage und für sein Wirken in der katholischen Kirchengemeinde, sagte die Bürgermeisterin und bedankte sich auch bei Ehefrau Angelika Vetter mit einem Blumenstrauß.

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