Posaunenchöre stimmen mächtiges Gotteslob an

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Als ein "mächtiges Gotteslob" hat Dekan Ralf Drescher die Musik von mehr als 130 Blechbläsern bezeichnet, die beim Bezirksposaun (Foto: Lukas Schneider)
Schwäbische Zeitung
Lukas Schneider

Mehr als 130 Blechbläser haben sich am Sonntag in Trochtelfingen zum Bezirksposaunentag getroffen. Unter dem Motto „Nichts bleibt, wie es ist“, feierten sie gemeinsam Gottesdienst.

„Ihre Musik ist ein wahrhaft mächtiges Gotteslob“, schwärmte Dekan Ralf Drescher. Er begrüßte mehr als 130 Bläser aus seinem Kirchenbezirk im Wilhelm-Hahn-Bürgerhaus, die ganz wörtlich gemeinsam ins Horn stießen. Unter der musikalischen Leitung von Bezirksposaunenwartin Heidrun Melchinger musizierten diese in einem riesigen Chor beim gemeinsamen Gottesdienst.

Eigentlich spielen die Musiker in 18 verschiedenen Posaunenchören zwischen Riesbürg und Essingen, Ellwangen und Neresheim. Viel Zeit und Geld stecken sie dabei in ihr Hobby. Alle zwei Jahre sind sie dann im Chor des Bezirksposaunentags zu hören. Mit lauten und leisen Tönen lobpreisen sie dabei ihren Gott, wie es schon inm Psalm 150 steht.

Trochtelfingens Pfarrer Michael Lichtensteiner gab den Zuhörern beim Festgottesdienst in seiner Predigt r eher Hoffnung als Angst vor dem, das „nicht bleibt“. Umbrüche und Veränderungen sieht er auch als Chance.

Auch die Posaunenchöre des Bezirkes behalten das Motto im Hinterkopf und rüsten sich für die Veränderungen mit engagierter Jugendarbeit. Darum nahmen am Bezirksposaunentag auch 20 sogenante Jungbläser teil. Sie seien die Zukunft dieser Form der Kirchenmusik. Dazu kommt, dass sich die Posaunenarbeit auch in ihrem Stil fortwährend entwickelt. Dies zeigte sich in den zahlreichen Gospels und Swing-Titeln am Sonntag.

Dass sich der imposante Chor in diesem Jahr in Trochtelfingen traf, war kein Zufall, denn die Trochtelfinger Posaunenbläser feiern in diesem Jahr ein Jubiläum. Der Gastgeberchor, den Uta Janku seit vielen Jahren leitet, wird 90 Jahre alt und ist dabei eine Konstante - auch wenn nichts anderes bleibt, wie es ist.

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