Nördlingen strebt Frühjahrsmarkt am 18. April an

Frühjahrsmärkte bringen Leben in die Stadt. Nördlingen will nicht ganz darauf verzichten.
Frühjahrsmärkte bringen Leben in die Stadt. Nördlingen will nicht ganz darauf verzichten. (Foto: Archiv)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Der für den 14. März geplante Frühjahrsmarkt in der Nördlinger Innenstadt kann aufgrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie nicht stattfinden. Seitens der Stadtverwaltung wird eine Verlegung des Frühjahrsmarkts auf einen späteren Zeitpunkt nicht ausgeschlossen. Konkret geprüft wird hierfür der 18. April.

Die Absage des beliebten Frühjahrsmarkts, der in den vergangenen Jahrzehnten die Festsaison eingeläutet hat, fällt den Verantwortlichen nicht leicht. „Die aktuell geltenden Rechtsvorschriften für Veranstaltungen erlauben keinen Fierantenmarkt in der Innenstadt, geschweige denn einen verkaufsoffenen Sonntag im Einzelhandel,“ erläutert Oberbürgermeister David Wittner. Nun gilt es abzuwarten, bis spätestens zum 8. März eine neue Landesverordnung in Kraft tritt und ob diese weiterhin ein Veranstaltungsverbot sowie Schließungen des Einzelhandels vorsieht. „Für den 14. März ist eine Planung mit knapp einer Woche Vorlauf jedoch zu kurzfristig“.

Insbesondere, weil Händler und Schausteller stark von den Infektionsschutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus belastet sind, möchte die Stadt anhand der dann neuen Rechtsordnung prüfen, ob eine Verlegung des Marktes auf einen späteren Zeitpunkt im Frühjahr realisiert werden kann. „Der Markt wäre eine gute Chance, zusätzliche Umsätze zu generieren und den Menschen ein Stück positives Lebensgefühl zurückzubringen,“ zeigt sich Oberbürgermeister David Wittner überzeugt. „Selbstverständlich“ ist für ihn dabei, dass „die geltenden Vorschriften und die pandemische Lage beachtet und ein ausgefeiltes Abstands- und Hygienekonzept entwickelt“ werden, um den Besucherinnen und Besuchern nicht nur einen schönen, sondern auch einen möglichst sicheren Marktsonntag zu ermöglichen.

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