Kinder gehen auf Zeitreise: Zu Besuch bei Herrn Kackmann, Jesus und der Hexe Weleda

 Die teilnehmenden Kinder hatten nach Angabe der Organisatoren großen Spaß bei der Freizeit in Trochtelfingen.
Die teilnehmenden Kinder hatten nach Angabe der Organisatoren großen Spaß bei der Freizeit in Trochtelfingen. (Foto: LKB)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Zehn Tage lang haben 70 Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren und mehr als 20 Mitarbeitende unter der Leitung von Anja Schöffler und Verena Gemperlein ganz viel Gas gegeben und jede Menge Spaß erlebt. Die Landkinderbetreuung, kurz LKB, war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg, was sowohl von den Kindern, als auch deren Eltern bestätigt wurde.

2021 war man gemeinsam getreu dem diesjährigen Motto „Unterwegs in Raum und Zeit“. In den vergangenen Tagen haben die Kinder und Betreuer gemeinsam mit „Professor Dr. Dr. Dr. Verflixt und Zugenäht vom Institut Dingsdabumsda“ und ihrer Zeitmaschine verschiedene Epochen und Welten besucht.

Durch einen Defekt an dieser Maschine ging es zunächst los ins Mittelalter, in welchem man auf bereits bekannte Charaktere wie Sir Kevin und die Hexe Weleda gestoßen ist. Anschließend traf man Römer, Jesus und seine Jünger und es verschlug die Teilnehmer in ein Paralleluniversum, in dem man Asterix und Obelix, diversen Geistern, dem kleinen Prinzen, einem Drachen mit ganz fiesem Bauchweh, Herrn Kackmann, Tina (von Bibi und Tina), dem Erzählschlumpf und weiteren spannenden Figuren begegnete, bevor es dann doch in die Zukunft ins Jahr 3020 ging.

In Summe hatten alle laut der Organisatoren „unglaublich viel Action, Spannung, Spiel und Spaß in diverse Abenteuer verpackt, bei denen alle gemeinsam versucht haben, stets der Professorin aus der Zukunft bei der Reparatur ihrer Zeitmaschine zu helfen.“ Hierbei wurde wieder einmal ganz Trochtelfingen samt Umgebung miteinbezogen. Das tägliche Anspiel und das biblische Erlebnisprogramm (BEP) boten viele Lern- und Übungsfelder, um bei allen einen guten Umgang miteinander, eine vernünftige Wertevermittlung durch spielerische Einstiege, wie auch den Glauben und das Eigenengagement zu fördern.

Dank des großen Einsatzes all der ehrenamtlichen Mitarbeitenden habe das evangelische Jugendwerk Bezirk Aalen zum 39. Mal eine tolle Ferienfreizeit in diesem Format und im Rahmen der geltenden Corona-Regeln bieten können. Auch die große Unterstützung von diversen Kuchenspendenden Eltern, Materialausleihen und Zulieferungen von Lebensmitteln hätten bei der Umsetzung geholfen. Vor allem als das Hauptfahrzeug auch noch zu Beginn der Freizeit einen Schaden erlitt, den man nicht so einfach selbst reparieren konnten.

Abgeschlossen hat man die Freizeit mit einem gemeinsamen, selbst gestalteten Gottesdienst, den die Kinder ohne Eltern auf der Wiese feiern durften. Etwas emotional wurde es, als alle zusammen einen schönen Abschluss am 3. September feierten und Freudensprünge, Umarmungen, wie auch Tränchen das Geschehen begleiteten. Dies habe mehr als deutlich, dass alle eine schöne Zeit hatten und sich jetzt schon wieder auf die LKB im nächsten Jahr freuen – denn auch zum 40. Jubiläum werde es wieder heißen: „LKB oifach schee…!“

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