Jugendliche beteiligen sich an einer neuen Heimordnung – mit Erfolg

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Die Delegation des Bopfinger Kinderdorfs Sankt Josef bei der Preisübergabe.
Die Delegation des Bopfinger Kinderdorfs Sankt Josef bei der Preisübergabe. (Foto: Deutsches Kinderhilfswerk / S. Manthe)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Das Projekt „Gemeinsame Neugestaltung der Heimordnung“ des Bopfinger Kinderdorfes Sankt Josef hat bei der Goldenen Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes den zweiten Platz belegt. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Das Preisgeld für den zweiten Platz beträgt 3000 Euro. Die Goldene Göre steht unter der Schirmherrschaft von Guido Wolf (CDU), Justiz- und Europaminister des Landes Baden-Württemberg.

Bei dem Projekt wurde die Heimordnung im Kinderdorf Sankt Josef in Bopfingen grundlegend überarbeitet. Diesen Wunsch hatten die Kinder und Jugendlichen innerhalb einer Konferenz geäußert, um die Heimordnung an moderne Standards anzupassen. Nach vielen Diskussionen verabschiedete die Kinderkonferenz die neue Ordnung als „Kinderdorfregeln“.

Den ersten Platz belegte das Projekt „SchokoFair – Stoppt Kinderarbeit!“ aus Düsseldorf, das ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro erhielt. Die Preisträger wurden durch den Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes als Kinderjury ermittelt.

„In Bopfingen wurde die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen vorbildlich gelebt. Die Kinder waren zu jeder Zeit aktiv in den Neugestaltungsprozess der Heimordnung eingebunden. Es ist klasse, dass die Beteiligung hier gut geklappt hat, zumal echte Partizipation in der Heimunterbringung noch immer die Ausnahme ist“, betonte der 15-jährige Damian Schottowski, Mitglied der Kinderjury.

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