In den Kellern von Schloss Baldern

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Vor 300 Jahren wurde Schloss Baldern auf den Grundmauern einer Burg erbaut. Deren Überreste werden bei Führungen am Sonntag, 13
Vor 300 Jahren wurde Schloss Baldern auf den Grundmauern einer Burg erbaut. Deren Überreste werden bei Führungen am Sonntag, 13. Mai, erkundet. (Foto: Schloss Baldern)

Schloss Baldern ist 300 Jahre alt. Am Internationalen Museumstag, am Sonntag, 13. Mai, öffnet das Schloss erstmals in einer exklusiven Sonderführung Kellerräume und Dachböden. Führungen werden von 10 bis 18 Uhr angeboten. Es gelten die regulären Eintrittspreise.

Im Jahre 1718 gab Graf Kraft Anton Wilhelm zu Oettingen-Baldern den Auftrag zum Umbau seines Schlosses in Baldern. Seit die alte Burganlage dem repräsentativen Schlossbau weichen musste, sind 300 Jahre vergangen. Und doch finden sich noch heute Überreste, die zurück bis in die Zeit der Staufer reichen. Tief in den Kellern liegen die Ursprünge einer alten stauferzeitlichen Burg, auf deren Grundmauern vor 300 Jahren der Neubau des Barockschlosses entstanden ist. Massive Eichenbalken und meterdicke Mauern tragen die zahlreichen Prunkräume der darüber liegenden Stockwerke. Aufsteigend, vorbei an den prächtigen Gemächern, liegen beeindruckende Dachstühle, die ringsum miteinander verbunden sind. Auf dem Weg über den Speicher passiert man unter anderem auch den Glockenturm mit seinem Uhrwerk oder den Wasserturm aus dem 19. Jahrhundert.

Für die Führung sind Mobilität und Trittsicherheit erforderlich.

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