IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Der Ortschaftsrat Aufhausen hat die Anmeldungen für das Bauprogramm 2020 erörtert und beschlossen. Neben der Sanierung der Welkfeldstraße steht dabei die Entwicklung des Bebauungsplanes „Welkfeld III“ für ein neues Baugebiet sowie die Fortführung der innerörtlichen Entwicklung im Mittelpunkt.

Die „Holperstrecke von Aufhausen“ – so wird bereits seit vielen Jahren die sanierungsbedürftige Welkfeldstraße auch bezeichnet. Eine Straße, die in den sechziger und siebziger Jahren gebaut wurde und dringend sanierungsbedürftig ist. Nachdem Zuschüsse aus dem ELR-Programm sowie aus dem Ausgleichsstock bewilligt wurden soll die Maßnahme in 2020 umgesetzt werden. In Kürze findet hierzu in der Egerhalle eine öffentliche Informationsveranstaltung statt.

Im nordöstlichen Bereich von Aufhausen in Südhanglage soll abgeleitet aus dem Flächennutzungsplan das Baugebiet „Welkfeld III“ entwickelt werden. Nachdem hierfür bereits konkrete Nachfragen bestehen stellt sich der Ortschaftsrat vor, dass zusammen mit der neuen Stadtbaumeisterin in 2020 der Bebauungsplan entwickelt wird und nach anschießender Rechtskraft in 2021 die Erschließung eines ersten Teilabschnittes vorgenommen wird.

Der Ortschaftsrat sieht nach der Fertigstellung des Dorfplatzes im Umfeld großes Potenzial für ein Projekt mit mehrfunktionalem Nutzen. „Leben und Wohnen am Dorfplatz“, nennt es Ortsvorsteher Helmut Stuber.

Unterbringung der Freiwilligen Feuerwehr, einen Laden für den täglichen Bedarf mit Räumlichkeiten für ein Tagescafé und einer kleinen gastronomischen Einheit, einen Raum für den Ortschaftsrat sowie einige Wohneinheiten mit zwei bis zweieinhalb Zimmern. Der Ortschaftsrat ist sich sicher, dass man sich bei diesem Projekt durchaus eine gemeinsame Investition von öffentlichen und privaten Investoren vorstellen kann.

Plan für das alte Mack-Gelände

In 2020 soll der Bebauungsplan „Alter Dorfkern“ entwickelt werden, um dadurch unter anderem eine zielgerechte Projektierung des Geländes sicherzustellen, auf dem die Backstube Mack früher ihre Produktion und ihren Laden hatte.

Kindergarten muss dringend saniert werden

Der Kindergarten „Kleine Strolche“ mit seinem Waldprofil wird 2021 fünfzig Jahre alt. Für 2020 wird daher ein Neuanstrich der Außenfassade beantragt. Zwingend sind im Kindergarten die Toiletten zu sanieren. Ein weiterer Aufschub ist hier auch angesichts der Vollbelegung nicht mehr zu rechtfertigen.

Starkregen bringt seit einigen Monaten erhebliche Probleme mit Hangwasser entlang des Friedhofs mit sich, einschließlich Geröll bis zur Michelfelder Straße. Hier ist eine unverzügliche und nachhaltige Lösung erforderlich.

Aus den in den Vorjahren angemeldeten und bisher nicht umgesetzten Maßnahmen ist für den Ortschaftsrat das Projekt „Friedhof“ von großer Bedeutung. Sanierung der Aussegnungshalle, Gestaltung des Parkplatzes sowie auf die veränderten Bedürfnisse angepasste Bestattungsangebote – der Ortschaftsrat wünscht sich, dass man dieses Thema in 2020 mit Nachdruck angeht, um es dann auch abzuschließen.

Sanierung Kirchenberghang nicht mehr verschiebbar

Die Sanierung des Kirchberghanges in der Waldstraße ist ebenfalls bereits seit längerem angemeldet. Ein Aufschub ist aus sicherheitsrelevanten Gesichtspunkten nicht mehr vertretbar.

Als weitere Maßnahmen wünscht sich der Ortschaftsrat eine Planung über die zukünftige Nutzungsmöglichkeiten des ehemaligen Schul- und Rathausgebäudes, die Entwicklung des Biotops an der ehemaligen Trocknungsgenossenschaft, die Sanierung des Feldweges zum Käsbühl, die regelmäßige und bessere Unterhaltung des Umfeldes um die Egerquelle sowie die großräumige Freischneidung der Ruine Schenkenstein, damit dieses Wahrzeichen auch entsprechend wahrgenommen werden kann.

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