Gas-Explosion verletzt Arbeiter schwer

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IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Im derzeitigen Straßenbauabschnitt in der Hauptstraße in Deiningen (Landkreis Donau-Ries) sind am Montagmittag Reparaturarbeiten an einer offenliegenden Gasleitung durchgeführt worden. Kurz nach 12 Uhr waren ein 60-Jähriger und sein 46-jähriger Kollege mit Schweißarbeiten beschäftigt, um ein sogenanntes T-Stück einzupassen.

Hierbei kam es aus noch bislang ungeklärter Ursache zu einer etwa acht Meter hohen Stichflamme.

Durch die Stichflamme erlitt der 46-jährige Arbeiter Verbrennungen dritten Grades an beiden Händen sowie zweiten Grades im Gesicht. Mit einem Rettungshubschrauber wurde der Mann in das Krankenhaus Nürnberg geflogen.

Aufgrund der großen Hitze schmolzen in der Nähe mehrere abgestellte Absperrwände aus Kunststoff. Darüber hinaus wurde ein angrenzendes Wohngebäude in Mitleidenschaft gezogen. Es kam hier zu einem Schaden an der Fassade und an den Fenstern mit Fensterläden. Der entstandene Sachschaden wurde bisher insgesamt auf rund 8000 Euro geschätzt.

Das Gas musste abgedreht werden, eine unmittelbare Gefahr bestand somit nicht mehr. Zur großflächigen Absperrung im Umkreis von 50 Meter waren etwa 120 freiwillige Kräfte der Feuerwehr im Einsatz.

Unterstützung bekamen die örtlichen Helfer aus Fessenheim, Großelfingen, Alerheim, Wechingen, Reimlingen und Nördlingen.

Möglicherweise kann es heute noch im Laufe des Tages in Deiningen zu Gasausfällen kommen.

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