Der Bopfinger Schüler Paul Pröls nimmt an „Jugend und Parlament“ teil und trifft den Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewette
Der Bopfinger Schüler Paul Pröls nimmt an „Jugend und Parlament“ teil und trifft den Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter (CDU). (Foto: privat)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Erst Fraktionssitzung, dann in den Ausschuss und am Ende eine Mehrheit im Parlament organisieren – beim politischen Planspiel „Jugend und Parlament“ erarbeiten Jugendliche aus ganz Deutschland und aus jeder politischen Richtung ein Gesetz und spielen dessen Ablauf nach. Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Aalen-Heidenheim, Roderich Kiesewetter (CDU), nahm in diesem Jahr auch der Bopfinger Paul Pröls teil.

Der Schüler eines sozialwissenschaftlichen Gymnasiums schlüpfte so für einige Tage in die Rolle eines Abgeordneten des Deutschen Bundestags und lernte den Berliner Alltag kennen, teilt der Bundestagsabgeordnete Kiesewetter in einer Pressemitteilung mit. Natürlich durfte auch ein Treffen mit einem „echten“ Abgeordneten nicht fehlen. Neben der Flüchtlingspolitik, Fragen der internationalen Sicherheit und Uploadfiltern fand auch das Thema Klimaschutz Eingang in das Gespräch.

„Die CDU mache eigentlich vieles richtig in der Klimapolitik. Sie müsse aber aufpassen, dass nicht der Eindruck entsteht, dass junge Menschen nicht ernstgenommen werden“, so der 17-jährige Pröls. „Gerade beim Thema Klimaschutz muss die CDU selbstkritisch zugeben, dass hier Handlungsbedarf besteht. Ein solch konstruktiver und ehrlicher Austausch hilft sehr, die Sorgen und Bedenken junger Menschen besser zu verstehen“, freute sich Kiesewetter, laut einer Pressemitteilung, über das anregende Gespräch.

Auch im nächsten Jahr findet „Jugend und Parlament“ wieder statt und spricht politisch interessierte Menschen an. „Ich würde mich freuen, auch im nächsten Jahr wieder einen politisch engagierten jungen Menschen in Berlin begrüßen zu dürfen“, so Kiesewetter mit Blick auf das kommende Jahr.

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