Ein musikalischer Leckerbissen

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„All of me“ von John Legend hieß der musikalische Beitrag von Jasmin Thiemann zum Sommerkonzert. Begleitet wurde sie von ihrer L
„All of me“ von John Legend hieß der musikalische Beitrag von Jasmin Thiemann zum Sommerkonzert. Begleitet wurde sie von ihrer Lehrerin Lena Dantonello. (Foto: Blankenhorn)
Jürgen Blankenhorn

Mit dem Sommerkonzert verabschiedet sich die Musikschule Bopfingen bereits traditionell in eine kleine schöpferische Pause. Aber bis es soweit war, haben die Interpreten die zahlreichen Gäste reichlich mit Musik beschenkt.

Musik zum Träumen, zum Sinnieren, zum Tanzen – klassisch oder modern: Beim abwechslungsreichen Programm war nicht nur wegen der Musikauswahl für jeden etwas dabei. Auch bei den Instrumenten, von Trompete über Klavier, Violine, Querflöte bis zum Saxophon und Gesang spiegelte das Sommerkonzert die Bandbreite und Leistungsfähigkeit der Musikschule wider.

Am Klavier von Schulleiter Gebhard Schmid begleitet, eröffnete Rochus Lechler mit seiner Trompete und „Rouyn“ von André Ameller das Programm. Es folgten Devin Morast mit „Mutiger Knabe“ (Klavier), Sarah Stahl (Violine) mit „Klassisches Musikstück“ und Alexander Grimm (Klavier) mit dem Ohrwurm „Alley Cat“, ehe Ida Chu (Violine) „Allegro maestoso“ intonierte. Mit Luisa Bauer und Marion Drexler, beide Querflöte, betrat das erste Duo die Bühne. Beide zeigten mit „Excited“ und Pleased“, dass es in der Musikschule auch zwischen jüngeren und älteren Musikschülern keine Berührungsängste gibt.

Moderne Klassik erklingt

Mit dem sehr ambitionierten „Audition“ aus dem Musical „La La Land“ stellte Sängerin Katharina Kunerstejn ihr Können unter Beweis. Begleitet wurden die letzten drei Stücke jeweils von Gebhard Schmid am Klavier. Mit „New Age“, von Danielle Amerein am Klavier interpretiert, sowie John Legends „All of me“, gespielt von Jasmin Thiemann und begleitet von Lena Dantonello (beide Violine), ging es modern und hochklassig weiter, ehe Robert Kuhn (Klavier), Erik Sutschek (kleine Trommel) und Gebhard Schmid die Besucher mit einer Samba in die Pause schickten.

Mit dem getragenen „Para una despedido“ eröffnete das Akkordeonorchester, dirigiert von Margareta Gerny und begleitet von Martin Gerny am Saxophon, den zweiten Teil. Es folgten Gitarrist Christian Kohnert mit „Our Time“ und Pianist Felix Weik, der Chopins „Etüde op 25 No 1“ zum Besten gab. Nicht im Programm genannt, aber dafür musikalisch umso präsenter begeisterte Pianist Vilmos Szabo mit seiner Version von Dave Brubacks Klassiker „Take five“ nicht nur die Jazzfreunde.

Mit „I´ve got Peace like a River“, „I´ve got a Feeling“ und dem Wunsch „Have a nice Day“ sorgte der dem Musikschulchor unter der Leitung von Zsuszanna Hätterich für den passenden Ausklang eines hochklassigen Konzerts, das von einer exzellenten Musikauswahl und hervorragenden Interpreten geprägt war.

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