Dimitrenko dreht Video in Bopfingen

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Philip Obigewitsch (von links nach rechts), Alexander „Sascha“ Dimitrenko und Michael Stahl hatten bei den Dreharbeiten zum Vide
Philip Obigewitsch (von links nach rechts), Alexander „Sascha“ Dimitrenko und Michael Stahl hatten bei den Dreharbeiten zum Vide (Foto: Blankenhorn)
Schwäbische Zeitung
Jürgen Blankenhorn

Wenn der Europameister im Schwergewicht, Alexander „Sascha“ Dimitrenko, nach seinen Verletzungen voraussichtlich im Dezember wieder in den Ring steigt, wird er von seiner neuen „Walk in“-Hymne zusätzlich motiviert. Diese ist nicht zuletzt durch VIP-Bodyguard Michael Stahl eng mit Bopfingen verknüpft.

So stammt nicht nur die Idee zu dieser Hymne von ihm, auch das Video zu dem Song „Kämpfernatur“ des Rappers „fil_da_elephant“ wurde in Bopfingen gedreht. Neben dem berühmten Nordisch Fight Club in Hamburg und den Landungsbrücken waren die Ruine Flochberg und Michael Stahls Studio die weiteren Drehorte für das Video, das Dimitrenkos Lebensgeschichte erzählt.

Auf die Frage, wie es zu diesem Projekt kam, erzählt Michael Stahl schmunzelnd: „Sascha und ich kennen uns schon lange. Wir haben uns bei einem Kirchentag kennen- und schätzen gelernt. Da wir uns beide stark in der Jugendarbeit engagieren, ist daraus eine tiefe Freundschaft entstanden. Bei einem Projekt in Dresden hat mich eine ältere Dame angesprochen, mir eine CD übergeben und gemeint, ich soll sie mir anhören. Diese stammte von fil_da_elephant. Nach dem zweiten Titel war mir klar, dass das der Mann ist, den wir für die neue Hymne brauchen. Schon auf dem Heimweg nahm ich mit Philip Obrigewitsch Kontakt auf und brachte ihn mit Sascha zusammen. Die beiden fanden sofort zueinander, und heute stehen wir hier und drehen mit unseren Jugendlichen dieses Video.“

Wie Alexander Dimitrenko und Michael Stahl ist auch Philip Obrigewitsch als Referent in der Jugendarbeit tätig und ein gläubiger Christ, der seine Kraft aus dem Glauben zu Gott zieht.

„Als mich Michael Stahl aus dem Auto angerufen hat und mir von seiner Idee erzählte, habe ich zuerst an einen schlechten Scherz gedacht. Erst als ich mit Sascha telefonierte wurde mir die Tragweite des Projekts klar. Mit einem Fragenkatalog bewaffnet habe ich mich dann bei vielen Gesprächen in Sascha hineingearbeitet, damit der Text zu ,Kämpfernatur’ so authentisch wie möglich ist“, erzählt Obrigewitsch.

Auch Alexander Dimitrenko ist mit dem Ergebnis des Projekts mehr als zufrieden: „Schon in Hamburg war ich von der Professionalität und dem Engagement beeindruckt. Ebenso von der Stimmung bei den Dreharbeiten. Das hier ist eine große Familie.“

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