Die Mess kann kommen, das Bier ist fertig

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Brauereigeschäftsführer Michael Metz, Carl-Eugen Erbprinz zu Oettingen-Wallersten, Bopfingens Bürgermeister Gunter Bühler, Brau
Brauereigeschäftsführer Michael Metz, Carl-Eugen Erbprinz zu Oettingen-Wallersten, Bopfingens Bürgermeister Gunter Bühler, Braumeister Volker Röttiger und Festwirtin Martina Senz (von links) freuen sich auf den ersten Schluck des Messbieres 2018. (Foto: Jürgen Blankenhorn)
Jürgen BlankenhornVon Jürgen Blankenhorn

Eineinhalb Schläge hat Bopfingens Bürgermeister Gunter Bühler am Dienstagabend benötigt, um das erste Fass des Ipfmess-Bieres 2018 anzustechen, damit Braumeister Volker Röttinger höchstpersönlich sein Messbier zapfen konnte. Vollmundig mit kräftigem Aroma, gut bekömmlich mit goldgelber Farbe und herrlicher Schaumkrone sollte es sein – und der Routinier hat Wort gehalten und den Bopfingern auch dieses Jahr wieder einen außergewöhnlichen Gerstensaft in den Sudkesseln der Wallersteiner Brauerei gebraut, der den Gästen nach dem ersten tiefen Schluck ein breites Lächeln ins Gesicht zauberte.

Nach dem Motto „A Musi, a Maß, a guads Veschper, gschmeidige Bedienungen und dr Ipf“ zelebrierten die Festwirte Martina und Andreas Senz mit dem fürstlichen Brauhaus Wallerstein, vertreten durch Carl-Eugen Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein, Brauereigeschäftsführer Michael Metz und Nicole Karl, und Bürgermeister Gunter Bühler die mittlerweile traditionelle Bierprobe in der Schranne. Ebenso standesgemäß umrahmte die Stadtkapelle Bopfingen musikalisch den Abend.

Optimistisch und befallen vom Ipfmess-Virus verspach Bühler den Gästen auch dieses Jahr wieder den Bopfinger Ipfmess-Dreiklang aus Kaiserwetter, königlichem Privileg und fürstlichem Festbier. Und auch Carl-Eugen Erbprinz zu Oettingen-Wallerstein scheint sich diesem Bopfinger Phänomen nicht mehr entziehen zu können. „Nicht nur heute kann man die Bopfinger Vorfreude auf die Ipfmesse förmlich spüren. Sie beginnt eigentlich schon nach der Mess, und es scheint so, als wollten sie dadurch die Mess heimlich verlängern“, sagte er, zeigte sich damit als wahrer Kenner und erntete hierfür tosenden Applaus.

Und wie schmeckte den Gästen das sanft gefilterte Festbier aus eiweißreicher Härtsfelder Braugertse, mit 13,5 Prozent Stammwürze und geschätzten 5,5 Prozent Alkoholgehalt? „Guad, wia sonschd“, spricht der Schwabe und der Kenner weiß: Ned bruddelt isch globt gnuag.

Kulinarisch wurden die Gäste mit Rindfleisch aus dem Smoker, Sparrips, Schweinefilet und Pute verwöhnt.

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