Startschuss für das Breitbandzeitalter auf dem Härtsfeld: Thomas Häfele, Bürgermeister Neresheim (Vierter von links), Gabriele
Startschuss für das Breitbandzeitalter auf dem Härtsfeld: Thomas Häfele, Bürgermeister Neresheim (Vierter von links), Gabriele Seefried, Erste Landesbeamtin Ostalbkreis (Fünfte von links), Gunter Bühler, Bürgermeister Bopfingen (Sechster von links) sowie Vertreter der Baufirma und Ortsvorsteher der Bopfinger Teilorte haben zum Spaten gegriffen. (Foto: Bauch)
Martin Bauch
Freier Mitarbeiter

Die Erste Landesbeamtin des Ostalbkreises, Gabriele Seefried, hat den Startschuss zum Ausbau des schnellen Internets auf der Härtsfeldtrasse gegeben. Die über 16 Kilometer lange Glasfasertrasse zwischen Aalen-Beuren und Bopfingen-Röhrbachmühle soll bis Ende dieses Jahres fertig sein.

„Heute beginnen wir mit dem Bau eines ganz wichtigen zentralen Teilstücks der sogenannten Härtsfeldtrasse“, sagte die Erste Landesbeamtin des Ostalbkreises, Gabriele Seefried. Gemeint ist die Breitband-Offensive des Landkreises, die es den kleinen Orten auf dem Land erlaubt, in den Genuss von schnellem Internet zu kommen. Der Startschuss fiel im Bopfinger Teilort Härtsfeldhausen. Die kleine Ortschaft wird nach Fertigstellung über ein schnelles Glasfasernetz verfügen, das Übertragungsraten von mindestens 100 Megabit pro Sekunde erlaubt.

Bei der interkommunalen Härtsfeldtrasse handelt es sich um eine rund 16,5 Kilometer lange Glasfaserstrecke von Bopfingen-Trochtelfingen bis Aalen-Beuren mit einer Querverbindung nach Neresheim-Elchingen. Dabei werden die Orte Härtfeldfeldhausen, Dorfen, Hohenberg, Unter-und Oberriffingen, Hohenlohe und Beuren über Glasfaser ans schnelle Internet angeschlossen.

Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 1,7 Millionen Euro. Dafür gibt es einen Zuschuss vom Land in Höhe von 1,238 Millionen Euro. Bis Ende des Jahres soll die Maßnahme fertig sein – so der Wunsch des Landkreises und der Stadt Bopfingen. „Dezember wäre schon toll“, meint Bopfingens Bürgermeister Gunter Bühler der die Baufirma Leonhard Weiss trotz der zur Zeit angespannten Auftragslage motiviert, am Ball zu bleiben. Bühler bedankte sich ausdrücklich beim Landkreis: „Ohne die Hilfe der großen kommunalen Familie wäre die Verlegung eines solch großen Teilstücks der Glasfasertrasse wie hier in Bopfingen für uns gar nicht zu leisten“, so Bühler. Er sei dankbar, dass der Landkreis diese wichtige Zukunftsaufgabe angehe.

Bereits am Montag treffen die ersten Bauarbeiter in Härtsfeldhausen ein, um die Baumaßnahmen vorzubereiten. Einen Tag später soll auch das schwere Baugerät im Bopfinger Teilort ankommen. Insgesamt verlegt der Ostalbkreis auf einer Länge von 170 Kilometern ein modernes Glasfasernetz, davon sind 90 Kilometer bereits verlegt.

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