Die Heimattage sind eröffnet

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Martin Bauch
Freier Mitarbeiter

In Bopfingen sind am Freitagabend die Heimattage eröffnet worden. Mit dem Einzug historischer Gruppen und einem Barockfeuerwerk ging es gleich fulminant los. Aber auch am Samstag und Sonntag lohnt sich ein Besuch. Das Festprogramm ist einmal mehr gigantisch.

Heuer jährt sich das historische und kulturelle Stadtfestival in Bopfingen zum 41. Mal. Das ganze Wochenende werden Ritter und Edelfräuleins, Gaukler und Marktschreier die Innenstadt Bopfingens bevölkern. Die Besucher können an diesem Wochenende in der Stadt wunderbar in die Zeit des Mittelalters eintauchen. Es werden Schwertkämpfe auf dem Marktplatz geboten und wer will, kann ein Foltermuseum mit all seinen abstrusen, grausamen Folterinstrumenten besuchen.

Doch die Bopfinger Heimattage sind noch mehr. Das machte Bürgermeister Bühler, selbst im historischen Gewand, in seiner Eröffnungsrede am Freitagabend deutlich, als er betonte: „Zukunft braucht Herkunft.“ Bühler würdigte in seiner Ansprache das enorme Engagement der vielen freiwilligen Helfer und historischen Gruppen. „Die Bopfinger Heimattage sind praktisch das größte Ehrenamt in der Region“, sagte Bopfingens Bürgermeister nicht ohne Stolz. In seinen Dank schloss er auch das städtische Bauhofteam ein, das in den vergangenen Tagen überall Hand angelegt hatte, damit die Heimattage auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg werden können.

Mit dem Einzug aller teilnehmenden historischen Gruppen auf dem Marktplatz und einem großen Barockfeuerwerk gaben Bürgermeister Gunter Bühler und der Vorsitzende des GHV Bopfingen, Peter Altrichter, schließlich den offiziellen Startschuss für die Bopfinger Heimattage, die nicht nur mit Mittelalterflair punkten, sondern auch mit zahlreichen kulturellen Veranstaltungen, Kunstausstellungen, Handwerkergassen und noch vielen weiteren Höhepunkten. Der Bopfinger Einzelhandel ist ebenfalls beteiligt – es gibt einen verkaufsoffenen Sonntag.

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