Das Thema Pflege geht jeden an

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Sie haben über das Thema Pflege informiert. Von links: diestellvertretende Bürgermeisterin Gisela Knobloch, Nicole Pietrosante,
Sie haben über das Thema Pflege informiert. Von links: diestellvertretende Bürgermeisterin Gisela Knobloch, Nicole Pietrosante, Ansprechpartnerin der Kontakt- und Informationsstelle für gesundheitliche Selbsthilfegruppen bei der AOK Ostwürttemberg, Holger Uhlig, Leiter des AOK-Kompetenzzentrums Pflege und Ingrid Gottstein von der Agenda-Gruppe Kultur und Soziales Bopfingen (Foto: Agenda-Gruppe Kultur und Soziales)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Die Bopfinger Selbsthilfegruppen haben einen Informationsabend über das Thema Pflege veranstaltet. In den Vorträgen haben die Besucher rechtliche und praktische Informationen über die Pflegeversicherung erhalten.

Holger Uhlig vom Kompetenzzentrum Pflege der AOK Ostwürttemberg berichtete über die Rechte von Pflegebedürftigen und ging auf die Fragen der rund 60 Besucher ein.

Im neuen Pflegestärkungsgesetz II und III ist geregelt, dass jeder Pflegeplatz im Heim gleich viel kostet, egal wie hoch der Pflegebedarf ist. Die meisten Pflegebedürftigen werden Zuhause gepflegt. Die wenigsten aber wissen, dass ihnen ab dem Pflegegrad 3 monatlich mindestens 1298 Euro für eine Tagespflege zusteht. Das reicht für mehr als einen Tag in der Woche, wo der Bedürftige in einer Einrichtung betreut wird, die Gesellschaft anderer genießt, singt und sich unterhält. Die Angehörigen können diesen Tag für Erledigungen oder zum Entspannen nutzen.

Eine grundsätzliche Änderung erfuhr die Einstufung der Pflegebedürftigkeit. Wurden die Pflegestufen 1 bis 3 nach Zeit-Modulen eingestuft, so wird der Bedarf bei den neuen Pflegegraden 1 bis 5 in verschiedenen Lebensbereichen nach Punkten bewertet. Dies spiegele die tatsächliche Situation und den Hilfebedarf besser wieder, so Uhlig.

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