Das Bayerische Eisenbahnmuseum in Nördlingen macht Dampf

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 Am 22. und 23. August werden im Bayerischen Eisenbahnmuseum in Nördlingen Dampflokomotiven unter Dampf präsentiert.
Am 22. und 23. August werden im Bayerischen Eisenbahnmuseum in Nördlingen Dampflokomotiven unter Dampf präsentiert. (Foto: Fritz Rauch)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Am Wochenende, 22. bis 23. August, werden im Bayerischen Eisenbahnmuseum (BEM) im Rahmen der Museumsöffnung Dampflokomotiven unter Dampf präsentiert. Nach der Anpassung der Schutzmaßnahmen an den Standard des gewöhnlichen Schienenverkehrs werden ab August an beiden Tagen Dampfzüge des Bayerischen Eisenbahnmuseums verkehren. Außerdem wird es ein umfangreiches Programm auf dem Museumsbetriebswerkgelände geben.

Das Eisenbahnmuseum ist an beiden Tagen von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Besonderes Augenmerk bekommt der in den letzten eineinhalb Jahren grundlegend restaurierte „Donnerbüchsen“-Zug aus den 1920er-Jahren. Er wird mit der passenden Dampflok 64 094 fotogerecht präsentiert. Diese Maschine fuhr als Gastlok am 16. Oktober 1971 die letzte Dampf-Leistung auf der Bahnstrecke von Nördlingen bis Wemding. Außerdem werden zwei Neuzugänge in der umfangreichen Fahrzeugsammlung erstmals gezeigt, die im Juli aus dem Augsburger Bahnpark übersiedelten: Die BayernBahn GmbH hat die Dampflokomotiven 41 364, die am 20. August dieses Jahres ihren 80. Geburtstag feierte, und 44 606 erworben und nach Nördlingen geholt.

An beiden Tagen gibt es auf dem weitläufigen Gelände des Bahnbetriebswerks eine umfangreiche Fahrzeugausstellung und Dampfbetrieb mit mehreren Lokomotiven. Darunter voraussichtlich auch die beiden über 100 Jahre alten Lokomotiven S 3/6 3673 der ehemaligen Königlich Bayerischen Staatsbahn von 1918 und die Lok LUCI aus dem Jahre 1916.

Für Modellbahnfreunde ist auch die Modellbahnanlage des MEC Nördlingen kostenfrei geöffnet.

Am gesamten Wochenende wird auf dem Museumsgelände mit „Küche To Go“ für die Stärkung zwischendurch gesorgt.

An diesem Wochenende werden Dampfzugfahrten mit den Zielen Harburg und Gunzenhausen angeboten: An beiden Tagen verkehrt ein Pendelzug nach Harburg, während am Sonntag zusätzlich die Strecke nach Gunzenhausen befahren wird. Die Dampfzüge fahren nach folgendem Fahrplan:

Nördlingen bis Harburg (22. und 23. August): Nördlingen ab 13.35 Uhr, Harburg an 13.52 Uhr, Harburg ab 14.14 Uhr und Nördlingen an 14.32 Uhr

Nördlingen-Gunzenhausen (23. August): Nördlingen ab 10.20 Uhr, 15 Uhr; Oettingen ab 10.40 Uhr, 15.20 Uhr; Wassertrüdingen ab 11 Uhr; 15.40 Uhr; Gunzenhausen an 11.20 Uhr, 16 Uhr. Gunzenhausen ab 11.50 Uhr, 16.30 Uhr; Wassertrüdingen ab 12.10 Uhr, 16.50 Uhr; Oettingen ab 12.30 Uhr, 17.10 Uhr; Nördlingen an 12.50 Uhr, 17.30 Uhr.

Fahrkarten für die Pendelzüge sind am jeweiligen Fahrtag beim Schaffner erhältlich. Für Radfahrer, Wanderer und Urlauber werden Fahrräder und Kinderwagen kostenlos im Gepäckwagen mitgenommen. In den Zügen herrscht Maskenpflicht.

Die verlängerten Öffnungszeiten von 9 bis 17 Uhr sollen dazu beitragen, dass auf dem etwa 15 000 Quadratmeter großen Ausstellungsgelände zu jeder Zeit die nötigen Schutzabstände problemlos eingehalten werden können. Der Verein Bayerisches Eisenbahnmuseum bittet alle Gäste, sich beim Museumsbesuch und bei den Fahrten mit den Pendelzügen umsichtig zu verhalten: Es sind die aktuell geltenden Abstandsregelungen und die Maskenpflicht (in ausgewiesenen Bereichen) einzuhalten.

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