Christliche Werte und Gesang in Bopfingen

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In Bopfingen haben sich die Kolpingchöre der Diözese getroffen. Auf unserem Bild singt der Kolpingchor Bopfingen.
In Bopfingen haben sich die Kolpingchöre der Diözese getroffen. Auf unserem Bild singt der Kolpingchor Bopfingen. (Foto: Bauch)

Zum 20. Kolpingchortreffen und zum Ostalb-Bezirkstag der Kolpingfamilien haben sich die Mitglieder des katholischen Sozialverbandes im Ipfmess-Festzelt versammelt. Mit einem Gottesdienst und Chorvorträgen haben die Mitglieder ihr Wiedersehen gefeiert.

Die mehr als 250 Gäste fanden reichlich Platz im Festzelt. Chöre aus Laupheim, Ellwangen, Schwäbisch Gmünd und Neckarsulm gaben sich ein Stelldichein und animierten die Zuhörer zum Mitsingen. Zu Beginn feierte Diözesanpräses Walter Humm den Gottesdienst.

„Feierlicher Gesang umrahmt von sommerlichem Wetter, was will man mehr“, sagte der Diözesanvorsitzend Eugen Abler. Familien seien die Keimzelle der Gesellschaft, genauso wie die Kolpingsfamilie die Keimzelle einer besonderen Wertevorstellung in der Gesellschaft sei: „Jeder Mensch verändert die Welt, wenn er christlich lebt.“

Nur wenige Verbände stünden so für die Wertevermittlung, die Gemeinschaft und Toleranz ein wie die Kolpingsfamilien, sagte Bürgermeister Gunter Bühler. Das Individuum über alles zu stellen, sei das größte Handicap der Gesellschaft. Deshalb sei es gut, dass es die Kolpingverbände gebe.

Die stellvertretende Bundesvorsitzende der Kolpingverbände, Klaudia Rudersdorf, berichtete von den Aufgaben und den gesellschaftlichen Herausforderungen, vor denen der Bundesverband stehe. Darunter seien zum Beispiel die Fragen, ob man in Zukunft mehr auf evangelische Christen zugehen sollte oder sich Nichtchristen öffnen solle. Was in den einen Verbänden heftig diskutiert werde, sei in anderen schon gelebte Realität.

Ein vielseitiges Kulturprogramm ergänzte das treffen der Chöre und den Bezirkstag. Dazu gehörte eine Wanderung zum Ipf und der Keltenausstellung, ein Besuch der evangelischen Stadtkirche oder eine Besichtigung der ehemaligen Synagoge in Oberdorf. Der stellvertretende Bezirksvorsitzende Ostalb, Wolfgang Haas, bedankte sich am Schluss der Veranstaltung bei allen Mitgliedern und Anwesenden für ihr Kommen.

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