Beim Aufhauser Rosenmontagsball schwingen alle das Tanzbein

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Jürgen Blankenhorn

Ein mit hochkarätigen Gastauftritten gespicktes Programm erlebten die Besucher des Rosenmontagsballs des BC Aufhausen – seit 25 Jahren Garant für beste Unterhaltung. Und so feierten auch dieses Jahr wieder Jung und Alt gemeinsam den letzten Höhepunkt der närrischen Zeit.

Aus dem Programm seit Jahren nicht mehr wegzudenken begeisterten die RuHaZu Kerkingen, die Maniacs aus Lauchheim und der mit dem gesamten Hofstaat angereiste Carneval Club Blaumeisen Huisheim mit Vorführungen der Extraklasse. Aber auch die Lokalmatadoren, die SG Tanzbären, mussten sich mit ihrem an „Baywatch“ angelehnten Beitrag keinesfalls verstecken und avancierten nicht nur wegen ihrer gestählten Körper zu den heimlichen Stars des Abends. Mit ihrem mitreisenden Auftritt verwandelten die Kalkstoigugga Neresheim zudem in ein Tollhaus. Eine tolle Performance und eine Liedauswahl, die es in sich hatte, sorgte dafür, dass sich die ganze Halle im Takt bewegte und begeistert mittanzte.

Wie gewohnt souverän und witzig führte Thorsten Müller durch das Programm, auch wenn er hier und da vor allem durch die Tanzgoischdr Kerkingen etwas irritiert wurde. Mit vielen ungewöhnlichen Akrobatik- und Kraftsportteilen sorgten sie für den ersten Höhepunkt des Abends. Und was die Showtanzgruppe der RuHaZu Kerkingen dann aufs Parkett zauberte war aller Ehren und eines 11-jährigen Zunftjubiläums wert.

Dann hieß es Startbahnfrei für die „Maniacs Air“. Im adretten Stewardessoutfit setzte die Lauchheimer Mädels mit ihrem originellen Auftritt ein weiteres Ausrufezeichen – klar dass auch hier eine Zugabe eingefordert wurde. Eng wurde es, als Prinzessin Daniela II. und Prinz Johannes I. vom CC Blaumeiden Huisheim mit ihrem gesamten Hofstaat einmarschierten.

Nachdem das Programm mit einem eleganten Prinzenwalzer eröffnet wurde folgte, ein flotter Gardetanz, ein wirbelndes Tanzmariechen und ein tolles Tanzpaar, ehe die Showtanzgruppe „Cats“ bei ihrem Auftritt die gesamt Kubatur der Bühne nutzten. Da flogen Tänzerinnen durch die Luft und Hebefiguren wurden nur von der Bühnendecke begrenzt. Dazu faszinierende Schrittkombinationen und schnelle Formationswechsel – selbstredend, dass auch hier tosender Applaus der verdiente Lohn für eine herausragende Leistung war. Zu den Klängen der Tanzkapelle Weekend wurde anschließend zünftig gefeiert und das Tanzbein geschwungen.

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