Stefan Jenninger aus Adelmannsfelden tritt in Schechingen an

Lesedauer: 6 Min
Stefan Jenninger, 35, Katholik und frisch verheiratet, stellt sich der Bürgermeisterwahl in Schechingen.
Stefan Jenninger, 35, Katholik und frisch verheiratet, stellt sich der Bürgermeisterwahl in Schechingen. (Foto: privat)
IPF- UND JAGST-ZEITUNG

Der 35-jährige Verwaltungsfachmann Stefan Jenninger aus Adelmannsfelden bewirbt sich um den Bürgermeisterposten in Schechingen. Insgesamt stellen sich fünf Bewerber zu der Wahl am 27. September.

„Bürgermeister zu werden war schon immer mein Berufsziel“, erklärt Stefan Jenninger in einer Pressemitteilung. „Das Amt hat mich seit jeher fasziniert und Schechingen ist die Gemeinde, in der ich es gerne ausüben möchte.“ Neun Jahre Berufserfahrung in der Kommunalverwaltung hat Jenninger vorzuweisen. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt für ihn, um seine Kenntnisse und Fähigkeiten in dieser verantwortungsvollen Position einzubringen, erklärt er. Schechingen sei Liebe auf den ersten Blick gewesen. Als besonders attraktiv sieht Jenninger das aktive Vereinsleben, eine vitale Bürgerschaft und starke Unternehmen. „Zusammen mit dem Gemeinderat und den Bürgerinnen und Bürgern will ich das große Potential der Gemeinde nutzen und die Zukunft positiv gestalten. Ich möchte Schechingen als starken Gewerbestandort und attraktive Wohngemeinde weiterentwickeln“, so Jenninger.

Stefan Jenninger ist 35 Jahre alt, katholisch, Mitglied der CDU und frisch verheiratet. Geboren ist Jenninger in Ellwangen und aufgewachsen in Adelmannsfelden, wo er auch heute noch lebt. Er absolvierte das Studium im gehobenen Verwaltungsdienst an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg. Nach dem Studium begann er als Beamter im gehobenen Dienst beim Fachbereich Organisation im Landratsamt Ostalbkreis in Aalen. Anfang 2015 stieg er zum stellvertretenden Amtsleiter auf. „Das Organisationsamt ist vergleichbar mit dem Hauptamt in einem Rathaus“, erläutert Jenninger. Im Juli 2019 wechselte er als Kreisamtsrat ins Breitbandkompetenzzentrum Ostalb. „Der Bereich wurde neu aufgestellt, um der großen politischen Bedeutung des Breitbandausbaus Rechnung zu tragen. Hier bin ich für den kaufmännischen Bereich, die Gremienarbeit im Kreistag sowie die rechtliche Beratung der Gemeinden beim Thema Bundes- und Landesförderung zuständig.“

Berufsbegleitend zu seiner Tätigkeit im Landratsamt absolvierte Stefan Jenninger den zweieinhalbjährigen Master-Studiengang „Public Management“ an der Verwaltungshochschule in Ludwigsburg. Dieser bereitet Absolventen gezielt auf Führungspositionen in der öffentlichen Verwaltung vor. Seit dem Ende des Studiums im Jahr 2016 unterrichtet er selbst als Lehrbeauftragter den Beamtennachwuchs an der Verwaltungshochschule.

Der Verwaltungsfachmann ist auf der Ostalb stark verwurzelt. Nach dem Abitur am Wirtschaftsgymnasium in Aalen verpflichtete er sich für zwei Jahre bei der Bundeswehr und schlug die Offizierslaufbahn bei der Luftwaffe ein. Als Major der Reserve ist er der Bundeswehr nach wie vor eng verbunden. „Als Offizier habe ich viel mit Fragen zu Führungskompetenz, Motivation und Verantwortungsbewusstsein befasst. Strategisches Denken und zielgerichtetes Handeln sind Eigenschaften, die ich auch als Bürgermeister einbringen kann“, so Jenninger.

Bei einer ersten Bürgermeisterkandidatur in Rosenberg im Jahr 2018 ist Jenninger knapp unterlegen. Dafür wurde er im Folgejahr auf Anhieb in den Gemeinderat von Adelmannsfelden gewählt. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Heimatforschung und ist vielseitig sportlich aktiv. Neben Wandern, Joggen, Rad- und Skifahren ist er als Fußballschiedsrichter in der Landesliga auf den Fußballplätzen in ganz Württemberg unterwegs. „Vereinsarbeit und ehrenamtliches Engagement liegen mir besonders am Herzen. Ich bin selbst seit über 20 Jahren in verschiedenen Funktionen ehrenamtlich aktiv“, erläutert Jenninger, der Mitglied im Vorstand des TSV Adelmannsfelden ist.

Jenninger will jetzt den Kontakt zu den Bürgern suchen: „Auch wenn die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie eine besondere Herausforderung für einen Wahlkampf darstellen, möchte ich doch mit möglichst vielen Menschen persönlich in Kontakt treten, damit sie sich ein Bild von mir machen können.“ Er werde deshalb samstagvormittags mit einem Infostand in der Ortsmitte präsent sein. Zudem plant er – entsprechend der Möglichkeiten, welche die Corona-Verordnung bietet – Bürgergespräche anzubieten. „Ich freue mich auf die Begegnungen. Hier hoffe ich auch auf Anregungen, was den Schechingern selbst für die Zukunft ihrer Gemeinde wichtig ist“, so Jenninger.

Termine und weitere Informationen veröffentlicht er auf seiner Internetseite www.stefan-jenninger.de, auf Facebook, bei Instagram sowie auf seinem YouTube-Kanal.

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen