In der Schillerstraße 123 steht seit 1995 das Gottedshaus der Neuapostolischen Kirchengemeinde Adelmannsfelden.
In der Schillerstraße 123 steht seit 1995 das Gottedshaus der Neuapostolischen Kirchengemeinde Adelmannsfelden. (Foto: privat)

Ihr 100-jähriges Bestehen feiert in diesem Jahr die neuapostolische Kirchengemeinde Adelmannsfelden, die zum Kirchenbezirk Schwäbisch Gmünd gehört. Der Jubiläumsgottesdienst findet an Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 10. Mai, in der Kirche in der Schillerstraße 123 um 10 Uhr statt.

Ein Blick in die Gemeindechronik zeigt, dass vor 100 Jahren zwei Adelmannsfeldener Bürger in Stuttgart mit der neuapostolischen Kirche in Kontakt kamen. Ab 1918 fanden neuapostolische Gottesdienste hier am Ort statt. Am 1. Juni 1918 empfingen die ersten 17 Gemeindemitglieder aus Adelmannsfelden das Sakrament „Heilige Versiegelung“ (womit auch die Mitgliedschaft in der Kirche begründet wird).

Bis 1961 fanden die Gottesdienste und weiteren kirchlichen Veranstaltungen in Privaträumen statt. Seelsorgerisch betreut wurde die Gemeinde zunächst von Geistlichen aus den umliegenden Kirchengemeinden. Bis in die 1930er-Jahre machten diese sich mit dem Fahrrad auf den Weg zu den Gottesdiensten und Seelsorgebesuchen – Aufgaben, die sie ehrenamtlich erfüllten. Auch heute wird der Seelsorgeauftrag ehrenamtlich erfüllt, ebenso die gesamte Gemeindearbeit. David Staudenmaier, der erste Vorsteher der Gemeinde, gründete den bis heute bestehenden Chor, der die Gottesdienste musikalisch mitgestaltet.

Da die Gemeinde wuchs, ließ die Kirchenleitung eine Versammlungsstätte in Loh errichten, die am 18. März 1961 geweiht wurde. Im Verlauf der Jahre wurde diese renovierungsbedürftig, auch entsprachen die Räumlichkeiten nicht den aktuellen Anforderungen. So erhielt die Gemeinde eine neue Kirche in der Schillerstraße 123. Der Weihegottesdienst war am 12. November 1995.

Seit ihrem Bestehen bis heute waren in Adelmannsfelden insgesamt vier Gemeindevorsteher beauftragt: David Staudenmaier, Ernst Staudenmaier, Stefan Zieker und – seit 2008 – Achim Zweschper. Priester Zweschper wird von vier weiteren Geistlichen in der Seelsorge unterstützt.

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