Martin Bauch

Der Ausbau der Schillerstraße soll bis spätestens Ende Juni dieses Jahres fertig sein. Der Gemeinderat hat entschieden, den Gehweg auf der nördlichen Seite der Straße zu sanieren und gleichzeitig zu verbreitern.

Bereits in der letzten Sitzung am 6. März hatte der Gemeinderat Adelmannsfelden über die Verbreiterung und Sanierung des Gehweges auf Höhe des Friedhofs und zwischen der Finkenstraße und der Lettengasse beraten. Unklar war damals noch, ob der Platz für eine Verbreiterung reicht und ob der Gehweg geteert oder gepflastert werden soll. Die Asphaltvariante ist im Vergleich zu den Pflastersteinen um gute 7500 Euro günstiger. Trotzdem plädierte Bürgermeister Edwin Hahn für einen gepflasterten Gehweg. „Das führt auch zu einem einheitlichen Bild, da die vorhandenen Gehwegabschnitte alle bereits gepflastert sind“, meinte Hahn.

Platz für Verbreiterung ist da

Claus-Peter Grimm vom Ellwanger Ingenieurbüro Grimm stellte dem Gemeinderat anhand der erarbeiteten Pläne die Maßnahme noch einmal vor. Dabei ging Grimm auch auf die gewünschte Verbreiterung des Gehweges ein. „Hier sehe ich auch kein Problem mehr, da ein Anwohner der Schillerstraße genau an dieser Stelle eine alte Mauer abgebrochen hat und somit genügend Platz für eine Verbreiterung da ist“, sagte Grimm.

Dem Vorschlag von Bürgermeister Hahn, den Gehweg in gepflasterter Variante ausführen zu lassen, konnte der Gemeinderat folgen. Bislang lag die Auftragssumme für die Sanierung der Schillerstraße bei rund 1,15 Millionen Euro. Mit dem neuen Gehweg liegt sie nun bei etwa 1,18 Millionen Euro. Bis spätestens Juni dieses Jahres soll die komplette Straßenbaumaßnahme fertig sein. Parallel zum Ausbau der Schillerstraße sind auch die Arbeiten an der Hölderlinstraße angelaufen, die bis Mitte Mai gehen sollen. Die Einhaltung der Bauzeiten ist schon allein aus dem Grund wichtig, da Ende August in Adelmannsfelden die Faustball-Europameisterschaft der Männer stattfindet. Zu diesem sportlichen Großereignis werden in der kleinen Ostalb-Gemeinde mehrere tausend Gäste und Besucher erwartet.

Der Gesamtzuschuss der Gemeinde Adelmannsfelden zum Betrieb und Unterhalt des evangelischen Kindergartens lag 2017, nach vorliegender Endabrechnung, bei 217 502 Euro. Das sind gegenüber dem Vergleichsjahr 2016 über 13 000 Euro weniger. Ein Grund für die Einsparung liegt in der Schließung einer Halbtagesgruppe, die im September letzten Jahres umgesetzt wurde. Sinkende Kinderzahlen hatten zu diesem Schritt geführt.

L 1073 wird freigegeben

An diesem Freitag geben Bürgermeister Edwin Hahn und sein Kollege Armin Kiemel aus Abtsgmünd die grundsanierte L 1073 offiziell wieder für den Verkehr frei. Die Sanierung der 1,4 Kilometer langen Verbindungsstraße zwischen Pommertsweiler und Adelmannsfelden hat insgesamt 1,1 Millionen Euro gekostet und ist in einer Bauzeit von neun Monaten fertiggestellt worden.

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