Der Gemeinderat Adelmannsfelden hat unter anderem die Baustelle in der Hölderlinstraße besichtigt.
Der Gemeinderat Adelmannsfelden hat unter anderem die Baustelle in der Hölderlinstraße besichtigt. (Foto: Fath)
Schwäbische Zeitung
Wolfgang Fath

Die Festlichkeiten zu 900 Jahre Adelmannsfelden vom 8. bis zum 10. Juni sowie die Faustball-Europameisterschaft vom 24. bis zum 26. August halten auch die Verwaltung auf Trab. Wichtige Straßenbaumaßnahmen müssen dann abgeschlossen sein. Der Gemeinderat hat sich vor der Sitzung am Montagabend vor Ort in der Hölderlinstraße, der Zufahrt zur Otto-Ulmer-Halle und dem Sportgelände sowie in der Schillerstraße von aktuellen Baustellen ein Bild gemacht.

Der Ausbau der Hölderlinstraße, ursprünglich mit rund 118 000 Euro Baukosten geplant, wird rund 12 000 Euro teurer werden. Grund dafür ist, so Planer Claus-Peter Grimm, ein nicht vorhersehbarer Bodenaustausch. Eingeplant waren rund 100 Tonnen, erforderlich waren wegen des extrem schlechten Untergrunds nun rund 600 Tonnen. Bei den Bauarbeiten liegt man im Plan, bis Anfang Juni müsse alles fertig sein, so Bürgermeister Edwin Hahn.

Bei der Besichtigung der Schillerstraße wurde kritisiert, dass es derzeit nicht vorwärts gehe. Vor allem wurde das riesige Loch in der Straßenmitte beim Eingang zur Lerchenstraße bemängelt. Dies sei seit Wochen ein gewaltiges Hindernis und eine Gefahrenstelle und hätte zumindest mit Stahlplatten abgedeckt werden können, betonten einige der Gemeinderäte.

Lorenz Eitzendörfer von der Ost-albwasser Ost GmbH stellte bei der anschließenden Sitzung die weiteren Maßnahmen zur Ertüchtigung der Anlage der Adelmannsfelder Trinkwasserversorgung vor. Knapp unter zwei Millionen Euro sind für die Gesamtmaßnahme vorgesehen, die erste Ausbaustufe mit der Ersatzwasserbeschaffung aus Neuler ist bereits fertiggestellt, es werden hier mit Kosten von rund 432 000 Euro kalkuliert.

Ausbaustufe zwei steht an

Das Gremium hat einstimmig beschlossen, mit der Ausbaustufe zwei weiterzumachen, und beauftragte die Verwaltung, die Entwurfsplanungen einzuleiten. Vorrangig sind die Instandsetzung des Wasserwerkes Ölmühle mit einem Kostenansatz von rund 385 000 Euro, die elektrotechnische Ausrüstung des Tiefbrunnens Ölmühle mit rund 35 000 Euro sowie Instandhaltungsarbeiten an den Gaisbachquellen sowie der Ölmühlquelle mit insgesamt 31 000 Euro.

In der Ausbaustufe drei steht dann der Neubau eines Hochbehälters beim Wasserturm Langäcker mit geschätzten Kosten in Höhe von 1,1 Millionen Euro an. Dieser soll ein Speichervolumen von insgesamt 600 Kubikmeter haben.

Die mittelfristige Finanzplanung sieht für die Instandsetzung des Pumpwerkes Ölmühle l den Zeitraum 2019 bis 2021 vor, danach soll ab 2021 der Neubau eines Hochbehälters am Wasserturm erfolgen.

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